29. Juli 2026

Drei neue Gegner, zwei Neuzugänge und zwei Langzeitverletzte

Die erste Frauenmannschaft der HSG Wittlich ist in die Saisonvorbereitung eingestiegen – Zahlreiche Testspiele im August – „Verantwortung breit verteilen“. HSG-Pressemitteilung von Björn Pazen



Esther Herrmann, Trainerin 1. Damen (zusammen mit Sabina Jöhnk), und Marc Birchen, Trainer 2. Damen und weibl. A-Jugend (zusammen mit Carsten Henrich), beim Trainingsauftakt der HSG-Frauen.

Nach dem erfolgreichen Umbruch unter der neuen Trainerin Esther Herrmann mit vielen neuen und vor allem vielen jungen Spielerinnen startet die erste Frauenmannschaft der HSG Wittlich ambitioniert in die neue Saison der Regionalliga Südwest – auch wenn zwei Stammspielerinnen langfristig verletzt werden. Das gegen die HSG Hunsrück verlorene HVR-Pokalfinale am Ostermontag war das letzte Spiel der Saison 2025/26, die die stark verjüngte Mannschaft mit Rang vier in der Regionalliga beendete.

Nach den vielen Wechsel der Vorsaison – sechs Spielerinnen und Trainer Tobias Quary gingen, fünf Neuzugänge, darunter vier unter 18 Jahren, und Herrmann kamen – ist der HSG-Kader dieses Jahr fast komplett zusammengeblieben. Einzig Selina Teusch beendete ihre Karriere, Rückraumspielerin Nele Kappes kehrte vom Drittligisten Mainz zurück, weiterer Neuzugang ist die 19-jährige Torfrau Felicia Holz von der HSG Mertesdorf/Ruwertal. „Vielleicht ergibt sich eine weitere neue Spielerin noch bis zum Saisonstart“, sagt Trainerin Esther Herrmann, die im März ihren ursprünglich bis 2027 datierten Vertrag frühzeitig um zwei weitere Jahre bis 2029 verlängert hatte.

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Marc Birchen ist neuer Trainer der weibl. A-Jugend und der 2. Damen-Mannschaft

Neu im HSG-Trainerstab: Ein Luxemburger soll die Talente fördern – HSG-Pressemitteilung von Björn Pazen.



Die ersten Trainingseinheiten im neuen Verein hat er bereits absolviert, die Kooperation mit den Trainerkolleginnen und Trainern der HSG Wittlich läuft schon wie am Schnürchen: Marc Birchen fühlt sich wohl bei der HSG Wittlich. Der 43-jährige Luxemburger ist die neue Schnittstelle zwischen weiblichem Nachwuchs und Seniorenbereich, er soll die Talente fördern und fordern. Und dies in einer gewollten Doppelfunktion: Birchen trainiert die neue weibliche A-Jugend in der Regionalliga Südwest und die zweite Damenmannschaft, die in der Oberliga Rheinland spielt.

„Wir standen mit Marc schon seit über einem Jahr im Kontakt und sind froh, dass es nun geklappt hat mit der Verpflichtung. Er passt hervorragend in unser Konzept“, sagt Axel Weinand, Vorsitzender der HSG.

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DM-Viertelfinale mit 3 ehem. Wittlicher Spielerinnen

Die beste Mannschaft der weibl. A-Jugend-Bundesliga kommt in dieser Saison aus Leipzig. Der HCL trumpfte beim Final-Four in der Sporthalle Wellinghofen mit zwei deutlichen Siegen auf. Im Halbfinale gab es ein 32:22 gegen Bayer Leverkusen mit Jessy-Marlonne Souza, die 2023 zu den Nachwuchs-Werkselfen wechselte, und im Finale dann ein 32:22 gegen Gastgeber Borussia Dortmund. Im Spiel um Platz 3 setzte sich Bayer Leverkusen zuvor in einer einseitigen Begegnung mit 29:9 gegen den Frankfurter HC durch, wobei Jessy-Marlonne (vorne 2.v.r.) 6 Treffer erzielte.


Foto: Werkselfen, Facebook

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Aktuelles von Linus, Jessy-Marlonne, Stella und Hannah aus der HSG-Talentschmiede


Linus Borreck im Viertelfinal-Hinspiel der A-Jugend-DM: Am Wochenende empfing der Dritte der Jugendbundesliga Gruppe West, TSV Bayer Dormagen, mit den Rhein-Neckar Löwen den souveränen Gruppensieger Süd (18:0 Punke). Das packende Match verlief in Wellen und endete letztendlich mit einem 29:29 Unentschieden. (mehr …)

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weibl. Jugend A: Unverhofft kommt oft – weibliche A-Jugend der HSG Wittlich gewinnt Rheinlandmeisterschaft

Im Halbfinale traf die HSG auf die DJK/MJC Trier – das vorweg genommene Endspiel, da waren sich alle Beteiligten einig. In einem sehr intensiv geführten Spiel konnten sich die Wittlicherinnen aufgrund einer hervorragenden Abwehrleistung gegen die favorisierte MJC durchsetzen. Mit einer 4-Tore-Führung ging die HSG in die Halbzeit, ehe sich die Miezen, gestützt auf eine sehr gute Torhüterleistung, noch einmal bis auf ein Tor herankämpfen konnten. Doch ein durch Sarah Eiden gehaltener Tempogegenstoß brachte die Entscheidung: mit einem 14:11-Sieg stand die HSG im Finale.

Hier traf man mit dem TuS Weibern ebenfalls auf ein altbekanntes Team. In einer sehr fairen Partie zog die HSG schnell auf 3:0 und 5:1 davon und ließ von Anfang an erkennen, wer die Partie im Griff haben sollte. Auch nach dem Wechsel ließen die Wittlicherinnen nichts mehr anbrennen und siegten souverän mit 18:11 Toren.

„Herzlichen Glückwunsch und Respekt an meine Mannschaft. Gerade im ersten Spiel haben sich alle Spielerinnen voll motiviert und einsatzfreudig gezeigt. Es war ein guter Teamgeist zu erkennen, der letztlich den Ausschlag zu unseren Gunsten gegeben hat“, so Trainer Norbert Posnien, der aus einer geschlossnen Mannschaftsleistung die beiden Torhüterinnen Alexandra Krämer und Sarah Eiden sowie Spielmacherin Jana Lebenstedt besonders hervorheben wollte.

HSG (Halbfinale und Finale): Alexandra Krämer, Sarah Eiden – Anika Schmitz (2), Gwenny Barthen (4), Nadine Kieren (3), Jana Lebenstedt (5/1), Meike Posnien (9/3), Lisa Fröhlich (3/1), Selina Nickel, Sophie Lames (1), Lena Pfeiffer, Selina Teusch (1) Katharina Pietzonka (4)

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A-Jugend weibl.: Weibliche A-Jugend mit Torfestival zum Saisonabschluss

Posnien traf nach Belieben und die eigene Spielkonzeptionen konnten immer wieder in Tore umgesetzt werden. Gestützt auf eine sichere Abwehr und eine souveräne Torhüterin Alexandra Krämer kam die HSG immer wieder zu leichten Ballgewinnen und schnell vorgetragenen Kontern. So tat der eine oder andere Konzentrationsfehler der Mannschaft nicht weh und am Ende stand der souveräne Erfolg fest, der den zweiten Platz in der Abschlusstabelle bedeutet.

HSG: Alexandra Krämer im Tor, Gwenny Barthen (4), Sarah Eiden (3), Kathi Pietzonka (3), Anika Schmitz (5), Jana Lebenstedt (2), Meike Posnien (14), Lisa Barth (1), Selina Nickel.

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