Neu im HSG-Trainerstab: Ein Luxemburger soll die Talente fördern – HSG-Pressemitteilung von Björn Pazen.

Die ersten Trainingseinheiten im neuen Verein hat er bereits absolviert, die Kooperation mit den Trainerkolleginnen und Trainern der HSG Wittlich läuft schon wie am Schnürchen: Marc Birchen fühlt sich wohl bei der HSG Wittlich. Der 43-jährige Luxemburger ist die neue Schnittstelle zwischen weiblichem Nachwuchs und Seniorenbereich, er soll die Talente fördern und fordern. Und dies in einer gewollten Doppelfunktion: Birchen trainiert die neue weibliche A-Jugend in der Regionalliga Südwest und die zweite Damenmannschaft, die in der Oberliga Rheinland spielt.
„Wir standen mit Marc schon seit über einem Jahr im Kontakt und sind froh, dass es nun geklappt hat mit der Verpflichtung. Er passt hervorragend in unser Konzept“, sagt Axel Weinand, Vorsitzender der HSG.
Birchen, von Beruf Lehrer, war zuvor lange Jahre in verschiedenen Funktionen in seinem luxemburgischen Heimatverein HC Redange tätig gewesen, die vergangenen drei Jahre war er beim HSC Schweich – erst als Trainer der zweiten Damenmannschaft, dann im Trainerduo mit Sascha Burg bei der weiblichen B-Jugend, die in der Vorsaison in der Bundesliga spielte. „Ich wollte wieder eine Herausforderung im Seniorenbereich, alleine schon wegen der Trainingszeiten“, sagt Birchen, der beide Mannschaften in einer Gruppe trainiert, mit einem Gesamtkader von rund 25 Spielerinnen.
„Das vereinfacht die Übergänge und wir haben immer genug Spielerinnen im Training.“ Seine wichtigste Aufgabe sieht er darin, möglichst viele Talente an die erste Damenmannschaft (Regionalliga) heranzuführen: „Die Zusammenarbeit mit Trainerin Esther Herrmann ist sehr gut angelaufen“, sagt der Luxemburger, der die zweite Damenmannschaft gemeinsam mit dem bisherigen Coach Carsten Henrich trainiert. Der kümmert sich nun vorrangig um die Torhüterinnen.
„Alle Spielerinnen meiner Gruppe sind sehr motiviert und ambitioniert. Einige haben ja schon erste Mannschaft gespielt, andere zumindest dort mittrainiert. Neben diesen Erfahrenen gibt es viele ganz junge Spielerinnen. Es wird immer wieder einen Austausch nach oben geben, deswegen sind zum Beispiel auch alle unsere Testspiele und Trainingszeiten mit denen der ersten Mannschaft abgestimmt“, sagt Birchen, in dessen Team gelegentlich auch Spielerinnen aus der von Thomas Feilen trainierten B-Jugend hineinschnuppern werden. „Das zeigt die ganze Durchlässigkeit des Systems bei der HSG. Alle haben Mannschaften haben eine ähnliche Spielphilosophie“, sagt der A-Lizenz-Inhaber und ergänzt: „In meinen Mannschaften steht somit die Entwicklung ganz klar im Fokus.“ Das sieht Esther Herrmann ähnlich: „Wir stehen in einem engen Austausch. Wir werden bei Bedarf immer wieder auf Spielerinnen aus der A-Jugend oder zweiten Mannschaft zurückgreifen.“

