Oberliga Rheinland Männer: HSG Wittlich – Handball Mülheim/Urmitz II 33:30 (15:10)
Der letztjährige Oberligameister HSG Wittlich startete mit einem knappen aber verdienten Erfolg in die neue Saison. „Wie erwartet, war es ein Spiel auf Augenhöhe. Für uns war es das erste Pflichtspiel in dieser Konstellation und natürlich kann zu diesem Zeitpunkt noch nicht alles funktionieren“, sagte die neue HSG-Trainerin Maja Zrnec.
Nach 17 Minuten führte ihr Team 9:4, hielt diesen Vorsprung bis zur 15:10-Pausenführung. „Wir sind gut ins Spiel gekommen, hatten dann aber Höhen und Tiefen. Es waren richtig gute Minuten dabei, aber auch Phasen, in denen wir zu viele einfache Fehler gemacht haben. Man merkt, dass wir als Mannschaft noch Zeit brauchen und weiter zusammenwachsen müssen“, meinte Zrnec, die vor allem die Abwehrleistung nach der Pause mit 20 Gegentoren monierte: „Da haben wir noch Arbeit vor uns.“ Mit einem 4:0-Lauf zum 30:23 entschieden die Wittlicher die Partie, in der Schlussphase kam Mülheim/Urmitz noch einmal heran, ohne den Sieg aber zu gefährden.
„Insgesamt bin ich mit dem ersten Pflichtspiel zufrieden. Die Jungs haben gekämpft, viele Dinge bereits gut umgesetzt und als Mannschaft zusammengehalten. Natürlich gibt es noch einiges zu besprechen und zu verbessern. Die ersten beiden Punkte sind da, und darüber dürfen wir uns freuen und nach vorne schauen“, meinte die Trainerin. Nojus Koenen (11) und Luis Leyendecker (8) erzielten 19 der 33 HSG-Treffer.
HSG Wittlich: Alexander Schenk, Björn Boinski, Torge Henrich; Tobias Theisen, Luis Leyendecker (8/4), Simon Ewen (4), Tito Illigen (3), Leon Weiler, Johannes Praeder, Matteo Pusceddu (2), Julius Jacoby (4), Johannes Christian Kay (1), Nojus Koenen (11/2).
Björn Pazen

