VTV Mundenheim – HSG Wittlich (Samstag, 17:30 Uhr, Schulzentrum)

Folgenschwerer Moment am letzten Samstag: Niki Packmohr kommt in der 21. Spielminute mit ihrer typischen Dynamik in eine freie Wurfposition, erzielt das 14:9 gegen Marpingen, kann dann aber nach einer unglücklichen Landung nicht mehr weiterspielen.
Nach dem doch unerwarteten Heimspielerfolg gegen den Meisterschaftsanwärter Marpingen-Alsweiler geht es am Samstag für das Team von Esther Herrmann und Bina Jöhnk zum heimstarken VTV Mundenheim, gegen die man das Hinspiel deutlich mit 31:19 gewinnen konnte. Dass dies jetzt im Rückspiel kein Selbstläufer sein wird, davon sind die Trainerinnen überzeugt, denn Spielmacherin Niki Packmohr muss lange pausieren: Kreuzbandriss, die bittere Diagnose für die Toptorschützin der Regionalliga Südwest mit 131 Treffern vor Michelle Meier (126).
Gute Besserung, Niki!
„Sie zu ersetzen ist nicht möglich. Niki ist der Kopf der Mannschaft und für die Abwehr zudem enorm wichtig. Gemeinsam müssen wir aber versuchen, ihren Ausfall so gut wie möglich zu kompensieren. Für uns das letzte Auswärtsspiel der Saison bei einer Mannschaft, die zuhause personell immer stärker besetzt ist als in fremden Hallen. Deshalb müssen wir abwarten, wer da alles aufläuft. Unser Hauptaugenmerk gilt der guten Spielmacherin und der starken Linkshänderin im rechten Rückraum. Sie spielen eine variable Abwehr, die oft die Formation wechselt. Zudem gehen sie zuhause ein sehr hohes Tempo über die erste und zweite Wellen und das ist ihre absolute Stärke! Deshalb muss bei uns der Abschluss stimmen. Wir müssen die technischen Fehler gering halten und ein schnelles Rückzugsverhalten zeigen, um die Gastgeberinnen ins gebundene Spiel zu zwingen“, verlangt HSG-Trainerin Esther Herrmann.
Quelle: mosel-handball.com, Fotos: Thomas Prenosil


