26. Februar 2026

Zweimal zu Hause gegen Daun, auswärts in Bodenheim

Oberliga Rheinland Männer: HSG Wittlich – TuS Daun (Samstag, 17:45 Uhr)

Die Tür zur Meisterschaft steht für das Team von HSG Trainer Igor Domaschenko weit offen. Ins Eifel-Derby geht das Gastgeberteam als klarer Favorit, zumal die Mannschaft Anfang November bereits das Hinspiel in Daun gewinnen konnte. Noch fünf Spiele hat Wittlich bis zum Erreichen des Titels zu absolvieren, und mit Daun, in Bitburg, zuhause gegen die MJC und in Kastellaun/Simmern stehen fast ausschließlich lokale Derbys im Restspielplan, ehe es im letzten Spiel am 18.4. gegen Vallendar II vor heimischer Kulisse darum gehen wird, sich mit einem Sieg als Meister in die Playoffs zu verabschieden.


Diesmal gegen Daun mit von der Partie: Kai Lißmann. Foto: Thomas Prenosil

„Im Hinspiel in Daun mussten wir auf den gesperrten Kai Lißmann verzichten, der am Wochenende aber dabei sein kann. Sicherlich werden sich die Verantwortlichen in Daun etwas gegen uns einfallen lassen, so gut kenne ich die Gäste, bei denen ich zu RPS Liga Zeiten als Trainer aktiv war. Sie verfügen über erfahrene Spieler, haben in Jannis Willems den derzeit zweitbesten Torschützen der Liga und werden sicher versuchen, uns auf dem Weg zur Meisterschaft ein Bein zu stellen. Wir werden sicher am Samstag personell besser aufgestellt sein als zuletzt in Mülheim, doch es wird für uns keine einfache Sache. Wir bauen auf die Unterstützung unserer Fans und ich rechne damit, dass die Gäste einige Fans mit nach Wittlich bringen werden“, so der Wittlicher Coach Igor Domaschenko.

„Am Samstag reisen wir zum verdienten Tabellenführer und designierten Meister HSG Wittlich. Mit Kai Lißman und Nojus Koenen stellt Wittlich zwei der Top-3 Torschützen der Liga (dazwischen liegt unser Jannis Willems) und insgesamt werfen die Gastgeber die meisten Tore in diesem Jahr. Unser ehemaliger Trainer Igor Domaschenko hat aber nicht nur eine gute Offensive im Positionsspiel zur Verfügung, sondern auch die gute Defensive ist Garant für viele einfache Tore im Gegenstoßspiel. Mit Björn Boinski spielt zudem einer der besten Keeper der Liga bei Wittlich, was es noch schwerer macht, von dort etwas zählbares mitzunehmen. Mit Oliver Binder, Igor Rahn und Oskar Hemmerden stehen drei Spieler definitiv nicht zur Verfügung. Bei einigen anderen steht hinter dem Einsatz noch ein Fragezeichen. Sollte auch Bassi Praeder ausfallen, müssten wir ohne Linkshänder auf der rechten Seite auskommen Wittlich ist die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen und das werden sie zuhause auch weiter zeigen wollen. Sie spielen einen schnellen, druckvollen Handball und da gilt es gegenzuhalten. Inwieweit uns das gelingen kann, hängt auch von der Personalsituation am Samstag ab. Aber nach dem Sieg am Wochenende gegen Weibern, können wir dort befreit und ohne Druck aufspielen. Die für uns jedoch wichtigeren Spiele, sind die verbleibenden Heimspiele“, sagt Dauns Co-Trainer Pat Brümmer. Quelle: mosel-handball.com

Oberliga Rheinland Frauen: HSG Wittlich II – TuS Daun (Samstag, 17:45 Uhr)

Nach der bitteren 24:29 Niederlage bei der HSG Kastellaun/Simmern trotz einer 14:11 Halbzeitführung steht die nächste Herausforderung für meine Mädels an. Die Mannschaft aus Daun braucht noch jeden Punkt, um den Klassenerhalt zu schaffen. Wir gehen das Spiel mit voller Konzentration an und wollen bis zum Ende der Saison den sehr guten 4. Platz behaupten. Ich hoffe auf den Einsatz von Gweny Barthen, denn mit ihr sind wir im Rückraum in der Breite gut besetzt. Leider ist unsere Verletztenliste sehr lang. Jetzt kommt auch noch Lena Rinneburger dazu, die sich einer Knie-OP unterziehen muss. Wir wünschen ihr gute Besserung! Da unsere weibliche B-Jugend parallel spielt, kann ich aus dieser Mannschaft keine Unterstützung erwarten. Aber wir wollen nicht klagen und gehen als Favorit in die Begegnung. Wir werden alles dafür tun, um die 2 Punkte in Wittlich zu behalten.
Mit sportlichen Grüßen, Carsten Henrich

Regionalliga Südwest Frauen: TV Bodenheim – HSG Wittlich (Samstag, 18 Uhr, Am Guckenberg)

Auf den drittletzten Tabellenplatz ist der TV Bodenheim zwischenzeitlich geklettert und kämpft weiterhin gegen den drohenden Abstieg. Während die Gastgeberinnen das direkte Abstiegsduell am vergangenen Wochenende gegen den HC Koblenz deutlich für sich entscheiden konnten, geriet das Team von Esther Herrmann und Bina Jöhnk in der Höhe völlig unerwartet bei der HSG Hunsrück mit 21:33 unter die Räder. Es gilt also etwas gutzumachen, zumal das Hinspiel Anfang November mit 27:21 gewonnen wurde.

„Die Tabellensituation spielt für mich keine Rolle und ist auch kein Maßstab! Wir sind nach den letzten Ergebnissen vor den Gastgeberinnen gewarnt, die zuletzt mit dem Heimsieg im Kellerderby gegen Koblenz und dem Sieg gegen die HSG Hunsrück zu Hause überzeugt haben. Die Gastgeberinnen stellen eine robuste und körperbetont arbeitende Abwehr und haben im Angriff Qualitäten mit ihrem Spiel über den Kreis. Nach unserem Auftritt im Hunsrück schreibe ich den Gastgeberinnen die Favoritenrolle zu. Wir stehen vor einer schweren Aufgabe und das muss allen bewusst sein. Die Abwehrarbeit gegen die Kreisläufer und bei den Übergängen muss einfach besser werden. Im Angriff müssen wir mehr Mut zeigen und auch aus dem Rückraum wieder Gefährlichkeit beweisen. Dazu gilt es, unnötige Fehler zu vermeiden und den Abschluss über klaren Auslösehandlungen zu suchen. Dass wir das können, haben wir schon gezeigt. Allerdings müssen wir abwarten, ob Anna Schönhofen ins Training zurückkehren kann, sich die Rückenprobleme von Jana Clever lösen und die Knieverletzung von Michelle Meier nicht so schlimm ist. Fehlen wird aus Studiengründen Natalia Kierakowicz. Dazu fahren wir nur mit Alex Irmgartz im Tor zum Auswärtsspiel“, verrät Wittlichs Trainerin Esther Herrmann. Quelle: mosel-handball.com