Freitag, 9. Januar, 20:00 Uhr, Männer:
HSG Wittlich – HSG Kastellaun/Simmern
Sonntag, 11. Januar, 18:00 Uhr, Frauen:
TV Engers – HSG Wittlich
Das Pflichtspieljahr 2026 im Handballverband Rheinland beginnt an diesem Wochenende mit den Viertelfinal-Begegnungen im Verbandspokal.
Von Mirko Blahak Sport-Redakteur, Trierischer Volksfreund, 8.1.2026
Bei den Männern kommt es dabei zur Neuauflage des Vorjahresfinales. Cupverteidiger HSG Wittlich – aktuell Tabellenführer der Oberliga – empfängt am Freitag, 20 Uhr, in der BBS-Halle den Regionalliga-Fünften HSG Kastellaun/Simmern. Im Endspiel der Vorsaison hatte Wittlich den klassenhöheren Kontrahenten mit 35:30 düpiert.

Foto: Thomas Prenosil (Finale 2024/25)
Jüngst hatte die HSG Wittlich „zwischen den Jahren“ ihre aktuell starke Form konserviert. Beim 35. Nette-Cup musste sich das Team erst im Finale dem Regionalliga-Spitzenreiter HV Vallendar geschlagen geben – knapp mit 31:32. Wittlich zeigte eine mutige Leistung, und das mit einem jungen Team (im Kader standen sechs A-Jugendliche). Der 19-jährige Julius Jacoby wurde zum wertvollsten Spieler des Turniers gekürt. Torschützenkönig wurde Teamkollege Kai Lißmann, obwohl er nur in zwei Partien mitwirken konnte.
Bei den Frauen sind im Viertelfinale die beiden Vorjahresfinalisten HSG Hunsrück und HSG Wittlich im Einsatz.
Der Titelverteidiger HSG Hunsrück genießt am Sonntag um 17 Uhr in der Kleinicher Hirtenfeldhalle Heimrecht gegen den HC Koblenz. In der diesjährigen Saison der Regionalliga Südwest standen sich beide Teams bis dato einmal gegenüber – die HSG gewann auswärts mit 27:20.
Die HSG Wittlich tritt am Sonntagabend, 18 Uhr, beim Oberligisten TV Engers an – mit gemischten Gefühlen. Einerseits ist die letztjährige Finalniederlage Anreiz für die HSG, in dieser Saison im Verbandswettbewerb auch den letzten Schritt erfolgreich meistern zu wollen. „Es geht am Ende um einen Titel – und solch einen Erfolg will man gerne einfahren“, sagt Wittlichs Trainerin Esther Herrmann, die gleichzeitig auf die wenig verheißungsvollen Rahmenbedingungen verweist: „Wir müssen vor unserem Doppelspieltag in der Regionalliga in der Woche darauf am späten Sonntagnachmittag nach Engers fahren – in eine rutschige Halle, in der kein Harz erlaubt ist. All das ruft nicht die größte Freude hervor.“ Gleichwohl erwartet Herrmann von ihrer Mannschaft, dass sie „mit Motivation, Konzentration und Einsatzbereitschaft“ in die Partie geht.
Urlaubs-, berufs- und krankheitsbedingt sind die Reihen in der Trainingswoche etwas licht. Auch mit Blick aufs Pokalspiel ist noch nicht sicher, wie der Kader genau aussehen wird. Jana Clever wird laut Herrmann krankheitsbedingt länger nicht zur Verfügung stehen, Natalia Kierakowicz hat im Training eine Blessur abbekommen. Ein Lichtblick ist die Rückkehr von Selina Teusch, die nach einer überstandenen Knieverletzung Anfang der Woche erstmals wieder mit der Mannschaft trainiert hat. Herrmann: „Das sah gut aus, sie bringt uns wieder hohe Qualität, Erfahrung und Ruhe ins Spiel.“ Allerdings noch nicht im Pokalspiel – da werde Teusch noch geschont für die danach anstehenden Partien in der Regionalliga am Freitag, 16.1. in Sobernheim (20:00 Uhr) und am Sonntag, 18.1. in Haßloch (17:30 Uhr).

