8. April 2026

HSG-News vom 6.4.2026

Pokal Final-Four der Frauen in Neustadt (Wied)
1. Halbfinale SF Neustadt (OL) – HSG Hunsrück (RL) 18:24
2. Halbfinale TuS Weibern (OL) – HSG Wittlich (RL) 13:28
Spiel um 3. Platz SF Neustadt – TuS Weibern 26:14
Finale: HSG Hunsrück – HSG Wittlich 26:19 (14:9)

Die Final-Four-Teams 2026, Foto: Manfred Meier. Danke an die Gastgeber, die Sportfreunde Neustadt!

Die HSG Hunsrück gewinnt den HVR Pokal! Wie zu erwarten, standen die beiden Regionalligisten im Endspiel um den HVR-Pokal. Anders als bei den Männern waren beide Mannschaften in der derzeit bestmöglichen Aufstellung angetreten und so blieben die Überraschungen aus.

Den besseren Start in die Begegnung erwischten die Hunsrückerinnen, die 3:0 (6.) vorlegten, ehe Mattea Feiten für die Wittlicherinnen den Anschlusstreffer markierte. In der 8. Minute nahm Wittlichs Trainerin Esther Herrmann die Auszeit, doch zunächst war es Helen Schieke, die ihre Mannschaft aus dem Hunsrück sogar mit 4:1 (9.) in Führung brachte. Das Team von Hunsrück Coach Maouia Ben Maouia verteidigte in der Folge die zwei bis drei Tore Führung bis 9:6 (19.), ehe Jule Kappes mit ihrem Treffer für die erste vier Tore Führung im Spiel sorgte. Beim 10:6 (19.) schienen den Eifelanerinnen die Felle früh davon zu schwimmen. Als Jule Kappes ihren dritten Treffer in Folge zum 12:8 (22.) markierte und Helen Schieke und Lisa Rolinger sogar auf 14:8 (26.) erhöhten, war die Vorentscheidung gefallen. Noch einmal nahm Herrmann die Auszeit, aber ihr Team verpasste nach dem Treffer von Michelle Meier die Siebenmeterchance und damit die Ergebniskorrektur. Zur Pause führten die Hunsrückerinnen auch in der Höhe verdient mit 14:9.

Nach dem Wiederanpfiff gaben die Hunsrückerinnen weiter den Ton an, verteidigten ihre klare Führung, die Wittlich nur noch bis 17:13 (40.) auf vier Tore verkürzen konnte. Helen Schieke und Dunja Mohebzada sorgten beim 19:13 (42.) endgültig für die Entscheidung. Nach der Auszeit von Maouia baute sein Team die Führung sogar auf 9 Tore aus. Am Ende wurde es ein in dieser Höhe nicht erwarteter Sieg des Hunsrück-Teams!

„Der Auftritt war ähnlich wie beim Auswärtsspiel in der Regionalliga und so wurden die Hunsrückerinnen ihrer Favoritenrolle gerecht und verdient Pokalsieger! Erneut sind wir an unserer Abschlussschwäche gescheitert, haben viel zu viel liegen gelassen. Dazu hatten wir im Zweikampf das Nachsehen. Obwohl wir eigentlich taktisch gut auf den Gegner eingestellt waren, haben die Hunsrücker dennoch ihre Dinge umsetzen können. Das war schon enttäuschend, denn wir hatten uns etwas anderes erhofft. Unsere junge Mannschaft muss weiter konsequent aus ihren Fehlern lernen.

Auch wenn es heute nicht gereicht hat, gehen wir als Vierter der Regionalliga aus einer guten Saison und werden nach der Pause im Juni mit der Vorbereitung auf die neue Saison starten“, schaut Hermann voraus.

„Heute haben einen sehr guten Tag erwischt und waren den Tick stärker. Doch nach der 3:1 Führung konnten wir uns bei Vanessa Gerken im Tor bedanken, die uns im Spiel hielt und dafür sorgte, dass wir endlich mehr Intensität in unser Spiel bekommen haben. Zu viele Chancen ließen wir in dieser Phase liegen. Doch dann sind wir dahin gegangen, wo es weh tut, haben die Lücken gefunden und das Spiel ohne Harz besser beherrscht als die Wittlicherinnen. Das war aus meiner Sicht heute mitentscheidend“, fand Maouia.

Wittlich: Irmgartz und Marx – Rogowski, Eiden (1), Krämer, Meier (3), S. Teusch (1), Hees (2), Schönhofen (2/2), Clever (1), N. Czanik (3), Kierakowicz (2), Lieser, Feiten (2), L. Teusch (2).

Hunsrück: Gerken und Schmitz – Mohebzada (4/1), Faust (3), Schieke (6/1), Kappes (3), Grethen (1), Rolinger (2), Gräber (4/2), Wagner, Lesch, Lammersmann, Molz (3).

2. Halbfinale: TuS Weibern – HSG Wittlich 13:28 (5:15)

Die HSG Wittlich ließ von Beginn an nichts gegen den Oberligisten aus Weibern anbrennen und dominierte das Spiel von Anfang an. Über 1:5 (10.) setzte sich das Team von Trainerin Esther Herrmann kontinuierlich ab, legte bis zum 3:9 (13.) vor und auch die Auszeit des TuS half nichts. Beim 3:13 (18.) durch Anna Schönhofen war der Klassenunterschied mit 10 Toren deutlich erkennbar.

Der Regionalligist baute dann mit zunehmender Spieldauer die Führung nach der erneuten Auszeit des Oberligisten vom 11:21 (34.) bis zum Spielende kontinuierlich aus. Dabei trugen sich alle Wittlicher Feldspielerinnen in die Torschützenliste ein.

HSG: Irmgartz und Marx – Rogowski (2), Eiden (2), Krämer, Meier (3), Hees (2), Schönhofen (4/2), Clever (3), N. Czanik (1), Kierakowicz (2), Lieser (2), Feiten (4), L. Teusch (3).

Quelle: mosel-handball.com

Den Pokal der Männer sicherte sich der Regionalligist HSG Kastellaun/Simmern mit einem 26:24 Endspielsieg gegen den Gastgeber TV Bad Ems aus der Oberliga. Damit holten sich die Hunsrücker den Titel, nachdem sie im letzten Jahr überraschend im Finale an der HSG Wittlich gescheitert waren.