
HSG-Männer zum ersten Mal beim traditionellen Nette-Cup in Welling dabei – hauchdünne 31:32 Endspielniederlage – mit stark verjüngter Mannschaft verlangt die HSG dem Regionalligisten und Titelverteidiger HV Vallendar alles ab – Auszeichnungen für Kai Lißmann und Julius Jacoby.

Berichte: TV Welling 02 e.V. Facebook, Fotos: HetPix Fotodesign, weitere Bilder: https://www.hetpix.de/4823027/ – Die Bilder können über den Link auch erworben werden.
Nach tollem Kampf knapp geschlagen – Was für ein Finale!
Nach einer starken Turnierleistung und großem Kampf bis in die Schlussminuten muss sich der Zweitplatzierte nur hauchdünn geschlagen geben. Eine Leistung, die Respekt verdient – Glückwunsch zu einem herausragenden 2. Platz beim Nette-Cup 2025! Dieser Auftritt macht Lust auf mehr!
Kai Lißmann Torschützenkönig des Nette-Cups 2025
Mit beeindruckenden 26 Treffern in nur zwei Spielen sichert sich Kai Lißmann von der HSG Wittlich e.V. Herren die Torjägerkrone! Da Kai Lißmann selbst nicht vor Ort sein konnte, nahm Noah Gierenz die Trophäe stellvertretend von Marcus Welling und Jörg Mehlem, 1. und 2. Vorsitzender des TV Welling, entgegen. Herzlichen Glückwunsch!
Julius Jacoby MVP des Turniers – mit nur 19 Jahren!
Der Most Valuable Player des Nette-Cups 2025 heißt Julius Jacoby von der HSG Wittlich e.V. Herren! Mit einer überragenden Leistung in Angriff und Abwehr war er einer der zentralen Faktoren, der die HSG Wittlich das Endspiel bis in die Schlussminuten offenhalten ließ. Beeindruckend: Mit 24 Turniertreffern war Julius zweitbester Torschütze und sogar ganz nah dran, Teamkollege Kai Lißmann noch als Torschützenkönig einzuholen. Eine Leistung, die Maßstäbe setzt – Glückwunsch zum MVP-Titel!
Vallendar verteidigt seinen Titel beim Nette-Cup: HSG Wittlich – HV Vallendar 31:32 (18:15)
Torge Henrich und Noah Gierenz bei der Ehrung für den 2. Platz.
Der HV Vallendar bleibt das Maß der Dinge beim Nette-Cup. Mit einem hart erkämpften Finalsieg gegen die stark auftretende HSG Wittlich feierte der Titelverteidiger bereits seinen dritten Turniersieg in Folge – musste dafür jedoch bis in die Schlussminuten alles investieren. Dabei stand die Partie von Beginn an unter besonderen Vorzeichen. Die HSG Wittlich trat stark verjüngt an und musste auf ihre beiden Leistungsträger Kai Lißmann und Nojus Koenen verzichten. Dennoch präsentierte sich die Mannschaft mit gleich sechs A-Jugendlichen im Kader erstaunlich abgeklärt und mutig.
Ein früher 1:3-Rückstand beeindruckte die Eifelaner kaum. Mit hohem Tempo, viel Spielfreude und cleveren Laufwegen fanden sie immer wieder Lücken im Vallendarer Abwehrverbund. Beim 9:5 für Wittlich rieben sich viele Zuschauer erstaunt die Augen – die Youngster dominierten den ersten Durchgang und gingen verdient mit einer 18:15-Führung in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich jedoch die ganze Routine des Titelverteidigers. Vallendar kam wie verwandelt aus der Kabine, erhöhte das Tempo deutlich und drehte die Partie innerhalb von nur fünf Minuten. Aus dem Pausenrückstand wurde eine 19:18-Führung, die dem Spiel eine völlig neue Dynamik verlieh.
Angeführt vom später zum MVP des Turniers gekürten Julius Jacoby ließ sich Wittlich jedoch nicht abschütteln. Mit großem Kampfgeist hielten die Youngster das Endspiel bis in die Schlussminute offen und verlangten dem Favoriten alles ab. Am Ende fehlten jedoch die letzten Körner, um die Überraschung perfekt zu machen.
So setzte sich der HV Vallendar knapp durch und durfte erneut den Siegerpokal in die Höhe stemmen. Trotz der Niederlage hinterließ die HSG Wittlich einen starken Eindruck und bewies eindrucksvoll, welches Potenzial in ihrem Nachwuchs steckt.
HSG Wittlich: Torge Henrich, Björn Boinski (beide Tor), Tim Gierenz (7 Tore), Julius Jacoby (6), Simon Ewen (6), Lukas Kirsch (1), Lukas Nau (5), Nils Begemann (6), Noah Gierenz (2), Bennet Rohring.
HV Vallendar: Noah Hoffmann, Michael Stitz (beide Tor); Kevin Klein (3), Gabriel Ramaj (7), Nicklas Becker (3), Ole Fischer (2), Melvin Weaton (4), Merlin Busse (4), Daniel Schüller, Nils Lorenz, Fabian Schmitt (4), Finn Corcelius (4).
HSG Wittlich zieht bei Nette-Cup-Premiere souverän ins Endspiel ein: HB Mülheim-Urmitz U23 – HSG Wittlich 30:42 (12:25)
Eindrucksvoller hätte der zweite Auftritt der HSG Wittlich beim Nette-Cup kaum ausfallen können: Mit einem klaren 42:30-Erfolg über die U23 der HB Mülheim-Urmitz löste der Oberliga-Tabellenführer bereits vorzeitig das Ticket für das Endspiel.
Schon im ersten Durchgang demonstrierte die Mannschaft aus der Eifel eindrucksvoll, warum sie im Vorfeld zum Favoritenkreis gezählt wurde. Angeführt von einem brandgefährlichen Rückraum um Kai Lißmann, Nojus Koenen und Julius Jacoby entwickelte Wittlich eine enorme Offensivwucht, der die sonst so kompakte und abwehrstarke Mülheim-Urmitzer Defensive nur wenig entgegenzusetzen hatte.
Mit hohem Tempo, präzisem Passspiel und konsequentem Zug zum Tor erspielte sich die HSG bereits zur Pause eine deutliche 25:12-Führung – ein echtes Ausrufezeichen gegen den Mitfavoriten.
Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich die U23 der HB Mülheim-Urmitz deutlich stabiler. Die Mannschaft von Trainer Schmidt stellte sich besser auf die Angriffsabläufe der Wittlicher ein, agierte im Positionsspiel konzentrierter und nutzte ihre Chancen konsequenter. So gelang es den Rheinländern, das Ergebnis im zweiten Durchgang zumindest etwas freundlicher zu gestalten und phasenweise auf Augenhöhe zu agieren.
Am deutlichen Sieg der HSG Wittlich änderte dies jedoch nichts mehr. Die Eifeler spielten ihren Vorsprung souverän herunter, verteilten die Spielanteile klug und unterstrichen mit dem klaren Endstand von 42:30 ihre Ambitionen beim diesjährigen Nette-Cup.
Handball Mülheim-Urmitz: Tim Haas (Tor); Amadeus Kohlhaas (2), Leon Schmitz (6), Levent Boos (4), Lars Rieder (3), Noah Rudolph (4), Maxi Seidel, David Wendling (6), Jannis Dausner (1), Benjamin Oster (4).
HSG Wittlich: Torge Henrich (Tor); Kai Lißmann (12 Tore), Nojus Koenen (11), Julius Jacoby (10), Tim Gierenz (1), Noah Gierenz (1), Lukas Nau (4), Lukas Kirsch (2).
HSG Wittlich nicht zu stoppen: HSG Wittlich vs Team Bendorf/Mendig 35:29 (20:15)
Im zweiten Spiel des Tages wurde der Oberliga-Tabellenführer HSG Wittlich seiner Favoritenrolle eindrucksvoll gerecht und setzte sich mit 35:29 gegen das Team Bendorf/Mendig durch. Bereits zu Beginn der zweiten Halbzeit stellten die Wittlicher die Weichen früh auf Sieg: Mit einem Acht-Tore-Vorsprung war die Partie zu diesem Zeitpunkt praktisch entschieden.
Der Außenseiter aus Bendorf/Mendig zeigte dennoch eine starke Leistung und hielt lange Zeit gut mit. Neben „Rückraum-Kanonier“ Mika Wissen, der immer wieder wuchtige Akzente setzte, wussten auch Torhüter Florian Effert mit vielen herausragenden Paraden und Felix Ley zu überzeugen und verhinderte, dass der Rückstand noch deutlicher ausfiel. Wittlich präsentierte sich insgesamt mit einer mannschaftlich geschlossenen und reifen Leistung und unterstrich damit nachhaltig seine Ambitionen. Besonders die fulminante Achse Nojus Koenen, Kai Lißmann, Julius Jacoby und Tim Gierenz war kaum zu bremsen und stellte die gegnerische Abwehr vor kaum lösbare Aufgaben.
Mit diesem souveränen Auftritt bestätigt die HSG Wittlich seine Ambitionen und kann bei einem Erfolg über die U23 der HB Mülheim-Urmitz bereits den Einzug ins Endspiel perfekt machen.
HSG Wittlich: Torge Henrich (Tor); Kai Lißmann (14 Tore), Julius Jacoby (8), Tim Gierenz (5), Nojus Koenen (4), Luis Leyendecker (1), Lukas Kirsch (1), Noah Gierenz (1), Bennet Rohring (1), Tim Kranz.
Turnerschaft Bendorf 1861 / TuS Grün-Weiß Mendig: Florian Effert (Tor); Mika Wissen (8 Tore), Felix Ley (7), Lukas Baldus (6), Ben Nürnberg (2), Eugen Daungauer (2), David Neumann (1), Yoshua Weber (1), Maximilian Seidel (1), Merlin Neffgen, Justus Klein.




