HSG Wittlich – HSG Kastellaun/Simmern 32:37 (14:17)
Wieder waren es 5 Tore Differenz – aber dieses Mal zugunsten des Regionalligisten aus dem Hunsrück, der sich für die Finalniederlage im letzten Jahr revanchierte. Es war lange Zeit ein Spiel auf Augenhöhe, in dem sich das Team von Igor Domaschenko immer wieder herankämpfte und ab der 38. Spielminute sogar noch zweimal mit 22:21 und 23:22 in Führung ging. Danach ließ aber die Ordnung in der Abwehr etwas nach. Der favorisierte Gast bekam die Oberhand und lag 11 Minuten vor Schluss erstmals mit 5 Toren vorne.

Björn Boinski im HSG-Tor, der bis dahin sehr stark gehalten hatte, konnte in dieser Phase wegen der nachlassenden Abwehrunterstützung auch nichts mehr ausrichten. Auf Seiten der Gäste wurde Maurice Lahm, der in der zweiten Halbzeit für Moritz Brand ins Tor kam, zum mitentscheidenden Faktor. Mit 14 Treffern stellte Kai Lißmann auch gegen den Tabellenfünften mit der drittbesten Defensive der Regionalliga Südwest einmal mehr seine überragenden Torjägerqualitäten unter Beweis.
Wittlich trat am ungewohnten Freitagabend ohne seinen MVP vom Nette-Cup, Julius Jacoby, und ohne Hallensprecher an, was bis auf die nimmermüden Trommler wohl für die etwas verschlafene Stimmung auf den Rängen verantwortlich war.
HSG Wittlich: Boinski, Henrich – Hamm, L. Weber (4/1), Leyendecker (4), Reifferscheidt (1), Illigen (2), T. Gierenz (3), N. Gierenz, Lißmann (14), Stephan, Koenen (4).
HSG Kastellaun/Simmern: Brand, Lahm – Stelter, Maric (4/1), Löwen (6), Ott (1), K. Kötz (6), Mallmann (4), Michel, M. Kötz (1), Mangold (7), Gewehr, Schmitz (2), Friedrich (6), Hoff.


















