23. März 2026

HSG-News vom 21./22.3.2026

Ergebnisse:
RL Frauen VTV Mundenheim – HSG I 21:15
BL Frauen HSG III – DJK/MJC Trier II 29:19
RL wB-Jugend HSG – JSG Welling/Bassenheim 35:24
RL mC-Jugend SG Zweibrücken – HSG I 24:21
OL mC-Jugend HSG II – TuS 05 Daun 30:30 >> FOTOS
RL wC-Jugend HSG I – SG Zweibrücken 23:26
BzO wC-Jugend TV Bitburg – HSG II 28:21
BzO wD-Jugend TuS 05 Daun – HSG I 27:28
BL wD-Jugend HSC Igel – HSG II 27:22
BL mD-Jugend HSG Kast./Simmern II – HSG II 26:19
BzO wE-Jugend HSG I – TuS 05 Daun 26:12
BzO wE-Jugend HSG I – HSC Schweich 33:8

Damen III sind Meister in der Bezirksliga! Foto: Damen 3 Instagram

HSG-Pressemitteilung von Björn Pazen

folgt …

HSG-Berichte aus mosel-handball.com

Regionalliga Südwest Frauen: VTV Mundenheim - HSG Wittlich 21:15 (11:11)
Das Hinspiel konnte souverän mit 31:19 souverän gewonnen werden, doch im Rückspiel waren die personellen Vorzeichen schwierig: Ohne ihre Spielmacherin Niki Packmohr mussten die Eifelanerinnen in Mundenheim ran. Es entwickelte sich eine völlig ausgeglichene Begegnung, in der die Führungen zunächst hin und her wechselten und keine Mannschaft mehr als ein Tor vorlegen konnte. Das änderte sich nach der Anfangsviertelstunde. Wittlich ging erstmals durch Zoe Eiden beim 5:7 (17.) mit zwei Toren in Führung. Als HSG Torfrau Alex Irmgartz den ersten Siebenmeter der Gastgeberinnen parierte, sorgte Michelle Meier für die drei Tore Führung beim 6:9 (19.). Alles schien sich Richtung Wittlich zu entwickeln, doch die Gastgeberinnen sorgten mit den beiden Anschlusstoren für die Auszeit von HSG Trainerin Esther Herrmann (22.). In dieser Phase konnten sich die Gäste bei ihrer Torfrau bedanken, die ihre Mannschaft nicht nur durch den zweiten gehaltenen Strafwurf im Spiel hielt. Wittlich verteidigte aber den ein bis zwei Tore Vorsprung über 9:11 (25.) bis zur Auszeit der Mundenheimerinnen, denen im Anschluss der Ausgleich gelang und mit dem Remis wechselte man die Seiten.

Gleich nach dem Wiederanpfiff gelangen Mundenheim die Tore zum 13:11 (35.). Die Zeitstrafe gegen Anna Schönhofen nutzten die Gastgeberinnen, um sich weiter absetzten, und zogen nach zwölf torlosen Minuten der Wittlicherinnen auf 14:11 (37.) davon. Herrmann nahm die Auszeit (39.), doch nach dem 15:11 (39.) drohten ihrem Team die Felle davon zu schwimmen. Erst nach 15 torlosen Minuten war es Michelle Meier, der in der 40. Minute der Anschlusstreffer zum 15:12 gelang. Doch es lief weiter wenig im Angriffsspiel zusammen und beim 18:12 (45.) war die Vorentscheidung zugunsten der Gastgeberinnen gefallen. Lediglich ein Tor in 20 Minuten! Als Zoe Eiden und Natalia Kierakowicz endlich für ihr Team trafen, nahmen die Gastgeberinnen beim 18:14 (48.) die Auszeit. Wittlich fand im Angriff weiterhin keine Lösungen und musste sich klar mit 21:15 geschlagen geben.

„Vier Tore in einer Halbzeit, davon noch zwei Siebenmeter sagen einfach alles aus! Es war ein kollektiver Ausfall der gesamten Mannschaft und wir können uns bei Torfrau Alex Irmgartz bedanken, die uns mit 18 Paraden vor einem Debakel bewahrt hat. Vorne und hinten haben wir nicht ansatzweise die Leistung der letzten Wochen abgerufen, leisteten uns reihenweise technische Fehler und hatten überhaupt keinen Zug zum Tor! Vieles haben wir heute vermissen lassen, was wir in den letzten Wochen noch gut gemacht haben. Das Fehlen von Niki, die Anfang April operiert wird, war heute deutlich zu merken. Jetzt müssen wir an der Basis und den Grundlagen arbeiten, dürfen im Spielaufbau nicht noch einmal so viele Fehler machen und alle müssen jetzt einfach mehr Verantwortung übernehmen,“ fordert die HSG-Trainerin Esther Herrmann.

HSG: Irmgartz – Eiden (6), Krämer, Meier (3), Hees, Schönhofen (2), Clever, N. Czanik, Kierakowicz (1), Lieser, L. Teusch (3).

Regionalliga Südwest wB-Jugend - Meisterrunde: HSG Wittlich - JSG Welling/Bassenheim 35:24 (17:8)

Foto: wB-Jugend Instagram

Die HSG Wittlich wird ihrer Favoritenrolle gegen das Schlusslicht gerecht und damit verabschiedet das Team von Trainer Thomas Feilen mit einem Sieg aus der Saison. Schnell sorgten die Wittlicher Mädels für klare Verhältnisse, bestimmten über 3:0 (4.) bis 9:3 (12.) eindeutig das Geschehen, dann nahmen die Gäste die Auszeit. Doch die spielte eher den Gastgeberinnen in die Karte, die sogar auf 8 Tore beim 11:3 (15.) die Führung ausbauten. Doch in den Schlussminuten der ersten Hälfte gelang es dem Gast, das Spiel offen zu gestalten. Dennoch war zur Pause beim 17:8 die Vorentscheidung gefallen. Über 20:10 (30.) und 24:14 (38.) verteidigte die HSG jetzt die klare Führung und brachte einen nie gefährdeten Sieg über die Zeit.

„Ein gelungener Saisonabschluss für uns, bei dem alle Spielerinnen ihre Spielanteile bekamen! Es endet eine Saison, die eine große Herausforderung war, weil wir eigentlich zu viele Spielerinnen für nur eine Mannschaft hatten. So geht mein Dank an alle Spielerinnen, die Verständnis untereinander aufgebracht haben, obwohl einige nur wenig Spielzeit hatten. Für uns steht der sportliche Erfolg und der menschliche Zusammenhalt im Vordergrund. Meinem Trainerteam möchte ich herzlich danken und wünsche Nicole und Sandro Baumanns, die beide ein Herz für den Handball haben, bei den neuen Aufgaben alles Gute. Mit Andi Czanik verbindet mich eine langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit und wir werden auch nächstes Jahr die B-Jugend des Vereins trainieren.

Zudem gilt mein Dank Roman Schleimer für die gute und konstruktive Zusammenarbeit über viele Jahre. Ich bedaure die Entscheidung persönlich, kann sie aber verstehen. Ich habe kein Verständnis für den Verband und die Vereine, die hier nicht unterstützt haben. Gerade in der heutigen Zeit halte ich es für wichtig, dass wir solche unabhängigen, unparteiischen Kanäle wie mosel-handball.com haben, über die wir unsere Informationen beziehen konnten. Die entstehende Lücke wird nicht mehr zu füllen sein und deshalb noch einmal mein persönliches Bedauern, gleichzeitig aber auch die Wertschätzung für die unfassbare Arbeit“, lobte HSG-Coach Thomas Feilen.

HSG: Weiler, Reinarz und Eisel – Koller (1), Dreher (1), Schmitz (4), Zeimentz (1), H. Krämer (9), M. Krämer (6), Neukirch (3), Könen (5), Heck (1), Meures, Schleidweiler (4), Schleier.

Regionalliga Südwest mC-Jugend - Pokalrunde: SG Zweibrücken - HSG Wittlich 24:21 (13:11)
Es sollte eine spannende und umkämpfte Begegnung in der Saarpfalz werden. Das Team von Trainer Luis Leyendecker war personell gut aufgestellt und sah sich einer kampfstarken Gästemannschaft gegenüber, die nach dem 3:2 (3.) ihre Führung bis zum 7:4 (10.) ausbaute und über 10:6 (12.) scheinbar früh für die Entscheidung zu sorgen schien. Doch die Eifelaner hielten dagegen, kämpften sich auf 12:10 (20.) heran, waren beim 13:12 (36.) kurz nach dem Wechsel auf dem besten Weg, das Spiel zu drehen. Die Zeitstrafe gegen die Gäste sollte dann beim 18:14 (33.) vorentscheidend sein. Zwar kämpfte sich das Leyendecker-Team noch einmal nach der Auszeit auf 22:21 (46.) heran, doch nach der Auszeit der Gastgeber machte die Mannschaft mit zwei Toren in Folge den Deckel beim 24:21 (49.) endgültig drauf.

„So einen Saisonabschluss haben wir uns nicht gewünscht. Heute boten wir eine gute Abwehrleistung, die Probleme lagen im Angriff. Hier trafen wir zu viele schlechte Entscheidungen, verfielen wieder in das alte Muster: Wenn wir es schaffen, in klare Abschlusssituationen zu kommen, erzielen wir die Tore. Doch zu oft suchen wir den Weg zum Kreis oder nehmen den unvorbereiteten Abschluss. Immer wieder kämpften wir uns ran, das entscheidende Tor gelang uns aber nicht. Dazu noch eine völlig unnötige Zeitstrafe und sicher war das heute auch nicht das Spiel unserer Außenspieler, die allesamt ohne Torerfolg blieben. Kann passieren, ist aber zum Saisonabschluss ärgerlich“, meinte Leyendecker.

HSG: Zywicki, Meier – Hofman, May, Wildt (3), Theisen, Pilsner (2), Ambrosius, Rudi (1), Teusch (4), Caquelard (7), Pesch (4), Bungert, Staskewitz.

Oberliga Rheinland mC-Jugend: HSG Wittlich II - TuS Daun 30:30 (17:20)
„Es tut einfach unfassbar weh gerade. Viel mehr gibt’s zu dem Spiel nicht zu sagen. Auf meine Jungs bin ich unfassbar stolz, nicht ein Vorwurf wurde heute den Mitspielern gemacht, alle haben als Team bis zum Schluss gefightet, leider mit dem bitteren Ende. Die Aufregung war dann kollektiv einfach doch zu groß. Hier Plattitüden wie „Man lernt auch daraus“ einzufügen, was ja sicherlich auch richtig ist, ist mir heute aber herzlich egal. Diese tolle Entwicklung innerhalb der Saison mit der letzten Niederlage am 11.10. hätte die Meisterschaft verdient gehabt, aber darum geht’s jetzt grade ebenfalls nicht. Natürlich entsende ich gerne Glückwünsche an den ebenfalls verdienten Meister aus Rhein-Nette. Die Jungs, die in die B-Jugend gehen, musste ich nun leider unter der ein oder anderen Träne gehen lassen. Ich freue mich aber schon jetzt sehr auf die neue C-Jugend-Saison mit den 2012ern. Es gibt keine Mannschaft der Welt, die ich lieber trainieren würde als diese!“, sagt HSG-Coach Luis Leyendecker.

„In einem packenden und intensiven Oberliga‑Duell trennten sich die HSG Wittlich II und der TuS 05 Daun am Samstagnachmittag mit 30:30. Am Ende war das Remis leistungsgerecht – auch wenn es sich für die Gastgeber nach dem Spielverlauf sicher wie ein verlorener Punkt anfühlte. Wittlich: Starke Saison – schmerzhafter Moment: Ein paar Worte an die Wittlicher Jungs, die in dieser Saison von Louis Leydecker und Kai Lißmann betreut wurden: Trotz des heutigen Ergebnisses könnt ihr enorm stolz sein. Über Wochen und Monate hinweg habt ihr euch sichtbar weiterentwickelt, seid als Einheit gewachsen und habt spielerisch wie mental große Schritte gemacht. Der Moment direkt nach der Schlusssirene war dennoch ungewöhnlich. Auch für mich. Freude über den eigenen Punkt? Kaum möglich, wenn man in eure Gesichter schaut.

So eine Situation habe ich in meiner Zeit als Spieler und Trainer selten erlebt. Aber genau aus solchen Augenblicken lernt man – für den Handball und darüber hinaus. Fürs Durchhalten, fürs Wiederaufstehen, für den Umgang mit Enttäuschungen und für das Miteinander im Sport. Ihr könnt stolz auf eure Saison sein. Und ihr werdet stärker daraus hervorgehen. Daun: Nahezu perfekte erste Halbzeit – starke Teamleistung: Was war das heute für eine erste Halbzeit? Wir zeigten uns von Beginn an konzentriert, geschlossen und mit einer klaren Handschrift. Die Abwehr stand kompakt, der Angriff präsentierte sich so effizient wie nie zuvor in dieser Saison, und mit Dominik Bitter im Tor, der mehrfach über sich hinauswuchs, gelang ein richtig starker Auftritt. Die 20:17‑Halbzeitführung war verdient und Ausdruck der besten Angriffsleistung der gesamten Spielzeit. Natürlich stellt sich die Frage: Was wäre in den engen Spielen möglich gewesen, wenn wir diese Leistung früher abgerufen hätten? Aber genau das führt nicht weiter. Wir haben uns vorgenommen, Schritt für Schritt zu lernen – und das tun wir. Hätte mir jemand vor der Saison gesagt, dass wir am Ende auf Platz 6 landen, hätte ich wohl gegrinst und geantwortet: „Träum weiter.“ Nicht, weil ich der Mannschaft nicht vertraut habe, sondern weil wir zu Beginn ein komplett zusammengewürfeltes Team waren. Doch heute sieht man: Da steckt noch viel mehr drin. Jetzt heißt es: weiterarbeiten, hungrig bleiben und die nächste Saison mit Energie und Überzeugung angehen. Ein Wort zum Spielverlauf: Die Partie war geprägt von intensiven Phasen, Führungswechseln und starken Einzelaktionen. Für Wittlich ragte erneut Max Möller heraus, der zweistellig traf und wichtige Impulse setzte. Bei Daun überzeugten vor allem Razvan Bohar, Victor Bohar, Theo van Koten sowie der bereits erwähnte Dominik Bitter, der sein Team in kritischen Momenten im Spiel hielt. Ein echtes Oberliga‑Duell – spannend, intensiv, fair. Dank an die Eltern: Zum Abschluss ein großes Dankeschön an alle Eltern, die diese Saison begleitet haben: Fahrten zu den Auswärtsspielen, Trikotdienst, Thekendienst, Unterstützung als Zeitnehmer*innen. Das alles ist nicht selbstverständlich. Und es ist ein wesentlicher Teil dessen, was Jugendhandball möglich macht. Danke dafür!“, sagt Dauns Trainer Thorsten Ringer.

HSG: Hoffmann & Zywicki – Hofmann (1), L. May (2), J. May (1), Theisen (3), Möller (12/3), Kemmer (1), Ambrosius (8), Greisinger (1), Zimmer, Stettler, Koreny, Staskewitz (1).

TuS: Dominic Bitter, Christopher Dörr, Victor Bohar (6), Razvan Bohar (9), Noah Werbinsky, Jonas Roden, Theo van Koten (3), Henri Nöllen (5), Milo Winbush, Maximilian Takacs, Elias Lieder (6), Fabrice Becker, Mario Kropp (1).