9. März 2026

HSG-News vom 7./8.3.2026

Ergebnisse:

RL Frauen HC Koblenz – HSG I 19:27 >> FOTOS
OL Männer TV Bitburg – HSG I 35:43
OL Frauen HSG Mert./Ruwertal – HSG II 31:33
BzO Männer TV Hermeskeil – HSG II 49:32
RL mA-Jugend HSG I – HB Mülheim-Urmitz 27:31 >> FOTOS
OL mA-Jugend DJK/MJC Trier – HSG II 31:28
RL wB-Jugend HSG – TSG Mz-Bretzenheim 20:26 >> FOTOS
RL mC-Jugend HSG I – MJSG SG Saulheim/HSV Alzey 45:29
OL mC-Jugend HSG II – SV Neuerburg 47:21
RL wC-Jugend HSG I – MJSG O-Hilb./Ingelh./Budenheim 30:32
BzO wC-Jugend HSG II – DJK St. Matthias Trier 27:32
BzO mD-Jugend TV Bitburg – HSG I 40:23
BzOL wD-Jugend DJK St. Matthias Trier – HSG I 30:23
BzO mE-Jugend JSG Hunsrück – HSG I 27:19
BL mE-Juged HSG II – HSG Obere Nahe 9:21
BzO wE-Jugend HSG I – JSG Hunsrück 24:22
BL wE-Jugend HSG Kast./Simmern – HSG II 31:22

HSG-Pressemitteilung von Björn Pazen

Regionalliga Frauen: HC Koblenz – HSG Wittlich 19:27 (11:17)

Die HSG Wittlich festigt mit dem Derbysieg in Koblenz Platz 4 – und die Mannschaft von Esther Herrmann bestimmte von Beginn an das Spiel. Nach 18 Minuten hieß es 12:5 für die HSG, zur Pause stand ein 17:11, und nach dem Seitenwechsel schraubte Wittlich den Vorsprung entscheidend auf 23:15. „Wir haben auch auswärts das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten, vor allem in der Abwehr, speziell Nicole Packmohr“, sagt Wittlichs Trainerin Esther Herrmann: „Diese Leistung lässt uns für die nächsten Spiele hoffen.“ Jugendspielerin Sarah Maxima Hees, die Zoe Eiden ersetzte, zeigte eine starke Leistung. 

HSG: Irmgartz und Marx – Rogowski, Krämer, Meier (5), Hees (5), Schönhofen (1), Packmohr (6/2), Clever (4), N. Czanik (4), Kierakowicz, Lieser, Feiten (1), L. Teusch (1).

Oberliga Männer: TV Bitburg – HSG Wittlich 35:43 (16:24)

Die HSG Wittlich nimmt auch die Hürde im Eifel-Derby und stößt die Tür zur Meisterschaft ein Stück weiter auf! Das Team von Trainer Igor Domaschenko kam zu einem Start-Ziel Sieg in Bitburg. Wittlich setzte sich früh ab, baute die Führung bis zur Pause auf acht Tore aus und sorgte beim 26:16 für die Vorentscheidung. Beide Teams vernachlässigten ihre Abwehrarbeit und boten sich einen offenen Schlagabtausch in einer torreichen Begegnung. „Wir konnten nur drei Auswechselspieler aufbieten, . Bitburg bewies, dass die Mannschaft einen der torgefährlichsten Angriffe der Liga hat. Am Ende war es aber ein ungefährdeter Sieg“, sagte HSG-Trainer Domaschenko, der vor allem Nojus Könen für seine 13 Treffer in der ersten Halbzeit lobte.

HSG: Boinski und T. Henrich – Hamm, Weber, Leyendecker (2), Illigen 83), T. Gierenz (6), Lißmann (10), Stephan (3), Molecki (1), Koenen (18/7).

Oberliga Frauen: HSG Mertesdorf/Ruwertal – HSG Wittlich II 31:33 (17:16)

Die Gastgeberinnen überraschten mit einem starken Beginn und führten 17:13, ehe die HSG sich steigerte und beim 20:19 (der ersten Führung) die Partie drehte. Beim 29:24 war das Spiel entschieden, auch wenn Mertesdorf bis zum Schluss noch einmal verkürzen konnte. „Das war ein hartes Stück Arbeit. Bei uns hat unsere Jugendspielerin Johanna Reinarz im Tor eine hervorragende Leistung gezeigt und Sarah Ertz ein geiles Spiel gemacht. Endlich hat es auswärts mal zum Sieg gereicht, doch wir haben noch einiges zu tun“, sagte Wittlichs Trainer Carsten Henrich. 

HSG W: Reinarz und Marx – Rogowski (5), Feiten (4), Kaspari (1), Lames (3), Barthen, Ertz (13/3), Könen (1), Gaß (1), Hees, Kolf (1), Vollmer (3), Schleidweiler (1), Zens. 

In ihrem letzten Saisonspiel in der Regionalliga unterlag die männliche A-Jugend mit 27:31 gegen Spitzenreiter Handball Mülheim-Urmitz.

HSG-Berichte aus mosel-handball.com

Regionalliga Südwest Frauen: HC Koblenz - HSG Wittlich 19:27 (11:17)
Die HSG Wittlich gewinnt das Rheinland-Derby in Koblenz und festigt Platz 4. Die Mannschaft von Trainerin Esther Herrmann bestimmte von Beginn an das Spiel, lag ständig in Führung und nach zwei Toren von Sara-Maxima Hees zu 0:2 (2.) verteidigte das Team die Führung, lag beim 3:7 (11.) deutlich vorne und so musste Koblenz die erste Auszeit nehmen. Wittlich blieb unbeeindruckt, baute die Führung über 5:9 (15.) auf 5:12 (18.) aus und erneut waren die Gastgeberinnen zur Auszeit gezwungen. Die Wittlicher Auszeit beim 8:16 (25.) führte letztlich zur klaren Pausenführung. Das Herrmann-Team kam besser aus der Kabine, schraubte den Vorsprung auf 13:21 (41.) und beim 15:23 (46.) nahm Koblenz erneut die Auszeit. Die Eifelanerinnen waren auf ihrem Weg zum Sieg einfach nicht zu bremsen und brachten den klaren Vorsprung über die Zeit.

„Ein sehr guter Auftritt meiner Mannschaft von Beginn an. Wir haben auch auswärts das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten, vor allem in der Abwehr! Gegen die offensive Abwehr der Gastgeberinnen hatten wir die richtigen Lösungen und auf der Eins hat Niki Packmohr im Deckungsverband eine sehr starke Partie abgeliefert. Der Abwehrverband hat insgesamt sehr gut agiert, hat die Zweikämpfe angenommen und im Tor hatten wir mit Alex Irmgartz den gewohnt sicheren Rückhalt. Niki Packmohr hat zudem unseren Angriff gut geführt und wir haben uns an die Konzepte gehalten, obwohl hier einige Bälle liegen gelassen wurden. Ich bin aber sehr zufrieden, dass heute alle Positionen Torgefahr ausstrahlten und unsere Jugendspielerin Sara-Maxima Hees, die wir nach dem Ausfall von Zoe Eiden ins kalte Wasser geworfen haben, ihre Sache so gut macht. Diese Leistung lässt mich für die kommenden Spiele hoffen“, sagt Wittlichs Trainerin Esther Herrmann.

HSG: Irmgartz und Marx – Rogowski, Krämer, Meier (5), Hees (5), Schönhofen (1), Packmohr (6/2), Clever (4), N. Czanik (4), Kierakowicz, Lieser, Feiten (1), L. Teusch (1).

Oberliga Rheinland Männer: TV Bitburg - HSG Wittlich 35:43 (16:24)
Die HSG Wittlich nimmt auch die Hürde im Eifel-Derby in Bitburg und stößt die Tür zur Meisterschaft ein Stück weiter auf! Das Team von Trainer Igor Domaschenko kam zu einem Start-Ziel-Sieg gegen eine personell doch gut aufgestellte Bitburger Mannschaft. Nach der Anfangsphase gelang es den Gästen, sich vom 5:6 (10.) deutlicher auf 5:9 (12.) abzusetzen und noch einmal kämpfte sich das Gastgeberteam auf zwei Tore beim 9:11 (16.) heran. Dann zog die Mannschaft von Gästetrainer Igor Domaschenko auf 9:15 (20.) davon und baute die Führung über 13:19 (24.) bis zur Pause auf 8 Tore aus. Für die Vorentscheidung hatte das Gästeteam endgültig bei der ersten 10 Tore Führung beim 16:26 (32.) gesorgt, doch weiter absetzen konnten man sich nicht mehr. Bitburg bot dem Favoriten jetzt ein Spiel auf Augenhöhe und über 25:34 (42.) und der Auszeit der Gastgeber war nur noch die Frage nach der Höhe des Gästesieges offen. Beide Team vernachlässigten ihre Abwehrarbeit, boten sich einen offenen Schlagabtausch in einer torreichen Begegnung, in der Wittlich nach dem Wechsel die Führung nur noch verwaltete.

„Mit 35 Toren können wir zufrieden sein, doch wir haben zu viele technische Fehler gemacht, die Wittlich immer wieder bestrafte. So kassierten wir 12 einfache Tore durch Tempogegenstöße. Das hat heute den Unterschied gemacht. Spielerisch lagen wir dicht beieinander, besonders nach der Pause! Doch die Abwehr hat nie richtig den Zugriff bekommen, vor allem zu schnelle und einfache Tore kassiert. Die vielen Fehler führe ich auf unser fehlendes Training zurück“, klagte Bitburgs Trainer Kai Kinzig.

„Wir konnten nur drei Auswechselspieler aufbieten, die Gastgeber waren wie erwartet gut aufgestellt. Das Bemühen der Gastgeber war erkennbar, dem Publikum eine ordentliche Leistung zu zeigen. Konzentriert haben wir begonnen, hatten aber zu viele technische Fehler. Zur Pause lagen wir klar in Führung. Dabei überzeugte Nojus Könen mit 13 Treffern in der ersten Hälfte und Felix Molecki feierte nach über einjähriger Pause seinen Kurzeinsatz. Bitburg konnte heute beweisen, dass die Mannschaft einen der torgefährlichsten Angriffe der Liga hat und wir kamen nach dem Wechsel nicht mehr über das Remis hinaus! Es war ein Tag der offenen Türen, bei starken Angriffsreihen und nicht optimalen Abwehrleistungen. Eine kuriose rote Karte gegen unseren Nachwuchskeeper Torge Henrich in der 45. Minute nach einem Foul an einem Gegenspieler. Am Ende aber ein ungefährdeter Sieg für uns“, freute sich Wittlichs Trainer Igor Domaschenko.

HSG: Boinski und T. Henrich – Hamm, Weber, Leyendecker (2), Illigen 83), T. Gierenz (6), Lißmann (10), Stephan (3), Molecki (1), Koenen (18/7).

TVB: Leisen – L. Hertz (2), Guldenkirch (4), Messerich, M. Hertz (4/1), Enders (1), Sonnen (4), Lauer (6/1), Kuhfeld (5), Fabry (1), Föhr (3), Weidner (1), Nelles (4).

Oberliga Rheinland Frauen: HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSG Wittlich II 31:33 (17:16)
Der Ruwertal HSG ging nach der Pause die Luft aus und am Ende setzte sich die HSG Wittlich II wie erwartet durch. Personell aus dem Vollen schöpfen konnten beide Teams und die Favoritenrolle war an die Gäste aus Wittlich klar zugeteilt. Doch das Team von Gastgebertrainer Robin Schöler überraschte mit einem starken Beginn. Die Mannschaft lieferte die Eifelanerinnen ein Spiel auf Augenhöhe, fand dabei mit zunehmender Spieldauer immer besser in die Begegnung. So setze sich das Ruwertal Team vom 10:10 (17.) mit drei Treffern in Folge auf 13:10 (21.9 ab, bestimmte auch in den Folgeminuten das Geschehen und über 17:13 (28.) zogen die Gastgeberinnen einem überraschenden Halbzeitstand entgegen. Doch jetzt wehrten sich die Gäste, verkürzten bis zur Pause auf 17:16.

Als Wittlich gleich nach dem Wiederanpfiff zum Ausgleich kam, sollte die Begegnung weiter an Spannung zulegen. Beim 19:20 (37.) drehte sich das Spiel zugunsten der Gäste, die sich aber einer aufopferungsvoll kämpfenden Gastgebermannschaft gegenübersahen, die nicht lockerließ, zwei Treffer in Folge zur erneuten Führung beim 21:20 (37.) erzielte. Es ging hin und her. Jetzt gingen die Gäste über 22:23 (41.) in Führung, bevor Gastgebertrainer Robin Schöler beim 22:24 (43.) die Auszeit nehmen musste. Als die Gastgeberinnen ihre Siebenmeterchance nicht nutzten, gelang dem Team von Gästetrainer Carsten Henrich die erste fünf Tore Führung beim 24:29 (51.) und das kam der Vorentscheidung gleich. Noch einmal versuchte Schöler mit der Auszeit beim 26:31 (53.) den Lauf der Gäste zu stoppen. Zumindest gelang über 29:32 (56.) die Ergebniskosmetik, der Sieg der Gäste war nach deren Auszeit aber nicht mehr abzuwenden.

„Gutes Spiel leider ohne die verdiente Belohnung. Eine gute erste Halbzeit mit nur wenigen Fehlern. Im Angriff haben wir sehr gute Lösungen gefunden und unsere Chancen konsequent genutzt. Leider hat in der Abwehr die Abstimmung gefehlt, sodass wir über die Mitte viele Gegentore kassiert haben. Vor allem Sarah Ertz haben wir nicht in den Griff bekommen. In der zweiten Halbzeit ein ähnliches Bild in der Abwehr. Im Angriff haben wir dann leider zu viele klare Chancen liegen gelassen. Trotzdem haben die Mädels heute eine starke Leistung gezeigt. Es war ein sehr ansehnliches Spiel mit viel Tempo“, fand Gastgebertrainer Robin Schöler.

„Das war ein hartes Stück Arbeit für uns, da wir einfach zu viele technische Fehler in der ersten Hälfte machten, hektisch spielten und gute Chancen vergaben, vor allem aber an der starken Torfrau der Ruwertalerinnen scheiterten. Dazu bekamen wir Nina Wilhelmi nicht in den Griff, die ihre Dynamik im eins gegen eins ausspielte und auch ihre Nebenleute gut einsetzte. Wir haben hier einfach zu weit verschoben und so war ich mit unserer Abwehrarbeit nicht zufrieden. Nach der Ansprache in der Kabine und der Umstellung der Abwehr auf 5:1 wurde es besser! Dazu kam unser Glück, dass die Ruwertalerinnen gleich zwei Siebenmeter am Tor vorbei warfen. Bei uns hat unsere Jugendspielerin Johanna Reinarz im Tor eine hervorragende Leistung gezeigt und Sarah Ertz ein geiles Spiel gemacht, einfach Weltklasse! Endlich hat es auswärts mal zum Sieg gereicht, doch wir haben noch einiges zu tun, müssen vor allem konstanter in der Leistung über die Spielzeit werden. Doch alle haben heute gut gekämpft“, lobte Gästetrainer Carsten Henrich.

HSG W: Reinarz und Marx – Rogowski (5), Feiten (4), Kaspari (1), Lames (3), Barthen, Ertz (13/3), Könen (1), Gaß (1), Hees, Kolf (1), Vollmer (3), Schleidweiler (1), Zens.

HSG M/R: Holz – Wilhelmi (13/3), J. Eiden (2), Britz (1), Mertes, Brunner (3), Himmelreich (4/2), Schneider, Schröder (1), Kirchen (2), Höllen (4), S. Eiden (1), Metz.

Regionalliga Südwest mA-Jugend - Pokalrunde: HSG Wittlich - Handball Mülheim-Urmitz 27:31 (12:17)
Dem kleinen Wittlicher Kader standen am Sonntagmittag ein gut gefüllter Kader der Gäste aus Mülheim-Urmitz gegenüber. Der Tabellenführer kämpft weiterhin mit den Sportfreunden aus Budenheim um die Meisterschaft und in Wittich wollte das Team nichts anbrennen lassen. In den Anfangsminuten wurde es eine ausgeglichen geführte Begegnung, in der sich die Gäste nach dem 6:6 (16.) erstmals mit zwei Toren zum 6:8 (18.) absetzten. Diesen Vorsprung verteidigte die Mannschaft in den Folgeminuten, konnte dann die Führung nach dem 10:11 (23.) bis auf vier Tore beim 10:14 (25.) ausbauen und jetzt musste HSG Coach Olaf Gierenz die Auszeit nehmen.

Zur Pause führten die Gäste dank der starken Schlussphase mit fünf Toren. Den besseren Start in die zweite Hälfte hatten die Gäste, die jetzt den Sack scheinbar zumachten, auf 12:19 (35.) erhöhten und diesen 7 Tore Vorsprung bis 19:26 (45.) verteidigten, ehe die Gastgeber sich noch einmal heran arbeiteten.

„Es war das letzte Saisonspiel, in dem wir auf Simon Ewen und Colin Reuter verzichten mussten. Unter dem Strich war es ein gutes Regionalligaspiel auf spielerisch gutem Niveau, in dem wir im Positionsspiel 6 gegen 6 die Gäste im Griff hatten. Entscheidend war, das wir in Unterzahl einfache technische Fehler machten, die der Gegner dann mit seinem guten Gegenstoßspiel bestrafte. So kam der Gast zu einfachen Toren. Geprägt war der Start ins Spiel von zwei sehr starken Abwehrreihen und unserem Pech im Abschluss. Gleich 3-mal trafen wir den Pfosten. Wir haben es nach dem Wechsel einfach nicht mehr geschafft, ranzukommen. Dennoch überzeugten wir spielerisch, ließen aber gute Chancen liegen. Die Einstellung der Spieler stimmte und das lässt für die Zukunft hoffen. Einige werden ihren Weg jetzt im Seniorenbereich machen, andere spielen noch weiter in der Jugend“, sagte Gierenz, der auch in der kommenden Saison für die Wittlicher A-Jugend die Verantwortung trägt.

HSG: T. Henrich und Leisen – Schäfer, Theisen (4), P. Fabry (3), Hemmerden (5), Begemann (3), Berg (4), Nau (2), N. Fabry (6).

Oberliga Rheinland mA-Jugend: DJK/MJC Trier - HSG Wittlich II 31:28 (16:12)
„Wir gewinnen ein umkämpftes Spiel knapp, aber verdient. Wir haben uns eigentlich auf eine 5:1-Deckung vorbereitet, aber auch die 6:0 hat uns am Anfang vor keine Probleme gestellt. So haben wir die besten 15 Minuten der Saison am Anfang gespielt und sind schnell mit 8 davongezogen. Anschließend hat Wittlich mit dem 7. Feldspieler gut dagegengehalten und den Rückstand kontinuierlich auf 2 Tore heruntergeschraubt. Nichtsdestotrotz haben wir die Oberhand in einem fairen Spiel behalten. Am Ende rettet uns eine überragend stehende Abwehr mit einem sehr gut haltenden Henrik Löbke“, lobt MJC-Coach Pascal Schreiber.

„In unserem letzten Saisonspiel mussten wir mit kleinem Kader antreten. Nach verschlafenem Start konnten wir uns ab der 20. Minute im Angriff steigern. In der zweiten Halbzeit ließen wir leider zu viele Chancen ungenutzt. So konnten wir uns nicht für die starke kämpferische Leistung belohnen“, meint HSG-Coach Olaf Gierenz.

HSG: N. Gierenz (1) – Schäfer (2), Gerhardy-Salas (2), Nau (14), Wünnenberg (3), Konrad (1), Rohring, Witt (5).

MJC: Löbke (1) – Rensch (9), Sroka (11), Burkhardt (4), Naumann (3), Dewi (1), Gorges (1), Hauschild (1), Mazur, Arpad Szabo.

Regionalliga Südwest wB-Jugend - Meisterrunde: HSG Wittlich - TSG Mainz-Bretzenheim 20:26 (8:13)
Der Tabellenführer aus Mainz-Bretzenheim war am Ende dann doch eine Nummer zu stark für die Mannschaft von Wittlichs Trainer Thomas Feilen und kam auch im Rückspiel zu einem nicht gefährdeten Erfolg. Die Gastgeberinnen boten den Gästen aber in den Anfangsminuten ein Spiel auf Augenhöhe, in dem sich die Favoritinnen aus Mainz-Bretzenheim erstmals vom 3:3 (6.) mit drei Toren in Folge auf 3:6 (10.) absetzten, doch bis zum 6:8 (14.) blieb die Begegnung ausgeglichen. Dann gelang den Gästen mit vier Treffern in Folge zum 6:12 (18.) die Vorentscheidung. Nach der Auszeit der TSG beim 7:12 (23.) gingen die Gäste mit einer klaren fünf Tore Führung in die Pause. Die ersten Minuten der zweiten Hälfte bestimmte das Feilen-Team, dass sich bis auf 10:14 (29.) herankämpfte, doch dann zogen die Gäste deutlich auf 11:18 (34.) davon und jetzt musste Feilen die Auszeit nehmen. Dem klaren Vorsprung der Gäste liefen die Eifel-Mädels weiter hinterher, konnten aber nach der erneuten Auszeit von Feilen in den Schlussminuten das Ergebnis vom 15:24 (46.) am Ende „erträglich“ gestalten. Beim Abpfiff stand ein nie gefährdeter Gastgebersieg auf der Anzeigetafel.

„Glückwunsch zum verdienten Sieg! Der Gast war von Beginn an überlegen und wir erwischten in Angriff und Abwehr nicht den besten Tag! Am Ende haben wir uns dann doch achtbar aus der Affäre gezogen. Kämpferisch eine tolle Leistung der Mannschaft, bei der Leonie Schleidweiler hervorzuheben ist. Jetzt geht’s in die nächste Trainingswoche“, so Wittlichs Trainer Thomas Feilen.

HSG: Eisel und Reinarz – Koller (3), Dreher (2), Schmitz, Zeimentz, H. Krämer (7), M. Krämer (1), Neukirch (2), Könen (1), Heck, Meures, Schleidweiler (3), Schleier (1), Weiler.

Regionalliga Südwest wC-Jugend - Meisterrunde: HSG Wittlich - MJSG TSG Ober-Hilbersheim/Ingelheim/Budenheim 30:32 (15:15)
Eine ausgeglichene erste Hälfte lieferte sich das Team von Trainerin Julia Marx gegen den derzeit Tabellendritten aus Ober-Hilbersheim/Ingelheim/Budenheim. Dabei hatten die Eifelanerinnen von Beginn an die Nase vorn, die Gäste glichen umgehend aus. Erstmals beim 4:2 (6.) führte das Marx-Team mit zwei Treffern, verteidigte diesen zwei Tore Vorsprung bis zum 7:5 (11.9, ehe den Gästen der Ausgleich über 7:7 (14.) gelang. Doch dann schienen die Eifelanerinnen sich absetzen zu können, zogen vor allem dank einer treffsicheren Jule Koller auf 12:7 (19.) davon. Die deutliche Führung hielt bis zum bis 14:10 (21.), dann riss der Faden und so musste man den Gästen den Ausgleich zum 14:14 (24.) gestatten. Zur Pause ein leistungsgerechtes Remis!

Als Romy Schleier und Finja Neukirch ihre Mannschaft nach dem Wechsel erneut mit zwei Toren zum 19:17 (31.) in Führung warfen und die Führung sogar auf drei Tore beim 21:18 (33.) ausgebaut wurde, schien sich das Spiel zugunsten der HSG zu drehen. Nach dem 24:21 (39.) und 28:27 (45.) Führung durch Jule Koller gelang den Gästen nach der Disqualifikation einer Wittlicher Spielerin die Führung zum 28:29 (47.). Folgerichtig kam die Auszeit der Gastgeberinnen, denen zwar jetzt noch einmal der Ausgleich gelang, ehe sich aber die Gäste entscheidend mit zwei Toren in folge auf 29:31 (48.) absetzten und damit das Spiel entschieden.

„Die Mädels haben eine starke erste Halbzeit gespielt und das gut umgesetzt, was wir uns im Training erarbeitet und vorgenommen hatten. Lene Koller im Tor war ein starker Rückhalt. Nach dem Wechsel zollten wir dann unserem kleinen Kader Tribut und leisteten uns unkonzentriert zu viele technische Fehler. Das Fehlen der verletzten Spielerinnen machte sich jetzt deutlich bemerkbar und wir mussten faktisch mit 7 Spielerinnen durchspielen. Nach der roten Karte gingen uns die Alternativen aus, es fehlten dann die Kraft und die Körner“, meinte die Wittlicher Trainerin.

HSG: L. Koller – Schleier (3), Pick, F. Neukirch (17/4), Hartel, M. Neukirch, Donell (2), Zenker, J. Koller (8).

Regionalliga Südwest mC-Jugend - Pokalrunde: HSG Wittlich - MJSG SG Saulheim/HSV Alzey 45:29 (24:14)
Guter Start für das Team von Trainer Luis Leyendecker in die Begegnung, die man über 8:1 (9.) in den Anfangsminuten bestimmte und scheinbar nahtlos an das gute Hinspiel anknüpfen konnte. Mitte Dezember gewann die Mannschaft souverän ihr Hinspiel mit 27:36 und schien den Erfolg auch im Rückspiel bestätigen zu können. In den Folgeminuten wachten die Gäste aus ihrem Tiefschlaf auf, verkürzten auf 11:4 (12.), doch die HSG blieb unbeeindruckt. Nach der ersten 10 Tore Führung zum 16:6 (15.) war eigentlich nur noch die Höhe des Sieges fraglich! Doch die Führung entscheidend weiter ausbauen, gelang dem Leyendecker nicht mehr. Über 20:10 (19.) blieb der Spielverlauf bis zur Pause völlig ausgeglichen.

Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischten die Gastgeber, die ihren Vorsprung jetzt auf 12 Tore zum 26:14 (27.) ausbauten und über 37:22 (42.) dann doch dem Kantersieg entgegen zogen. Am Ende stand der verdiente Heimsieg auf der Anzeigetafel, bei dem die Leyendecker Jungs ihrer Favoritenrolle gerecht wurden.

„Endlich ein sehr guter temporeicher Start unserer Mannschaft, der deutlich anzumerken war, dass sie die Trainingsinhalte der Woche gut umsetzen wollte. Egal ob aus dem Tor oder aus dem Feld kamen gute Pässe und so konnten wir das Spielfeld schnell überbrücken. Unser Gegner hat uns das sicher nicht allzu schwer gemacht, doch hatte auch er ein gutes Grundtempo! Im Angriff kamen wir wenig zum Positionsspiel und sorgen entweder über unser Tempospiel oder durch Eins gegen Eins Aktionen für die Torerfolge. Was nicht so gut war, war heute die Abwehr und wir sind uns im Trainerteam einig, dass wir zu viele Gegentore kassiert haben. Das ist aber sicher auch auf die Tatsache zurückzuführen, dass die Jungs ständig auf dem Weg nach vorne waren und damit die Abwehr vernachlässigten. Alle haben heute Spielanteile bekommen und auch das begründet, dass am Ende einige Tore zu viel kassierten“, meinte HSG-Coach Luis Leyendecker.

HSG: Meier und Zywicki – L. May (1), J. May (2/1), Wildt (3), Möller (1), Kemmer (2), Pilsner (3), Ambrosius (2/1), Rudi (5), N. Teusch (10), Caquelard (6), Pesch (9), Bungert (1).

Oberliga Rheinland mC-Jugend: HSG Wittlich - SV Neuerburg 47:21 (20:13)
„Ein Spielstart, wie ich ihn befürchtet hatte! Die Jungs hatten das Spiel im Kopf schon gewonnen, jeder wollte nur sein Tor werfen – Abwehr nicht existent. Kurz gesagt: Ein absolutes Fiasko und ein 12:12 Unentschieden nach 15 Minuten. So laut wie heute musste ich noch nicht werden in dieser Saison. Auch das Auswechseln fast der gesamten Mannschaft und die Umstellung auf die 3:3-Abwehr fruchtete zunächst nichts. Die Jungs waren einfach kollektiv nicht anwesend!

In der zweiten Halbzeit wurde es dann viel besser, die 3:3-Abwehr funktionierte gut, so dass wir die vielen Positionswechsel der Gäste nun unter Kontrolle hatten. Auch im Eins gegen Eins waren wir wacher und fingen viele Bälle ab. Das war uns in der ersten Halbzeit noch gar nicht gelungen. Auf die zweite Halbzeit können wir also aufbauen, dennoch bin ich nicht zufrieden. So wie in der ersten Halbzeit darf man sich mit unseren Ambitionen nicht verkaufen! Ein großes Lob geht an die Neuerburger Matthis Pütz und David Bares, die unsere Abwehr sehr zu beschäftigen wussten. Auch das junge Schiedsrichtergespann Mia und Ben Hilsmann möchte ich lobend erwähnen“, so Wittlichs Trainer Luis Leyendecker.

HSG: Hoffmann, Zywicki – Hofmann (2), L. May (8), J. May, Theisen (4), Möller (10), Kemmer (6), Ambrosius (7), Greisinger (3), Stettler (4), Staskewitz (3).