20. Januar 2026

HSG-News vom 29./30.11.2025

Ergebnisse:
RL Frauen HSV Merzig/Hilbringen – HSG I 22:29
RL mA-Jugend JSG Hunsrück – HSG I 30:32
RL wB-Jugend HSG – TV Nieder-Olm 32:31
BzO mD-Jugend HSG I – TV Bitburg 17:42
BL mD-Jugend HSG Kast./Simmern II – HSG II 21:13
BL wD-Jugend HSG Kast./Simmern II – HSG II 13:12
BL wE-Jugend HSG II – HSG Obere Nahe 17:23
BL mE-Jugend HSG II – HSG Mert./Ruwertal II 23:9

Erste Damen mit 7. Sieg in Folge, Foto: Manfred Meier.

HSG-Berichte

Regionalliga Südwest Frauen: HSV Merzig-Hilbringen – HSG Wittlich 22:29 (12:15)
Wittlichs siebter Streich – mit Sonderlob für 17-Jährige
Von Mirko Blahak Sport-Redakteur, Quelle: www.volksfreund.de/sport/region

Es war Wittlichs siebter Streich. Beim kampfstarken Aufsteiger aus dem Saarland feierte die HSG ihren siebten Sieg in Folge – damit bestätigte das Team von Trainerin Esther Herrmann die aktuelle Erfolgsserie auch auswärts.

„Das Endergebnis von 29:22 suggeriert, dass wir das Spiel entspannt gewonnen haben. Das war aber nicht der Fall“, berichtete Herrmann, deren Team gut in die Partie kam und nach 21 Minuten mit 12:5 führte. Herrmann: „Danach haben wir den Gegner unnötig herankommen lassen, bis zur Pause auf 12:15.“ In der 37. Minute betrug der Vorsprung sogar nur noch ein Tor für die Gäste (16:15). „Beim Gegner entstand durch die Aufholjagd Euphorie, die sich mit Hektik und Härte im Spiel niederschlug“, sagte Herrmann, die ihr Team für seine Widerstandskraft lobte: „Wir haben das Spiel nie kippen lassen und in den entscheidenden Momenten immer Verantwortung übernommen.“

Anna Schönhofen im letzten Heimspiel gegen Mundenheim, Foto: Thomas Prenosil.

Ein Sonderlob in diesem Zusammenhang verteilte Herrmann an die 17-jährige Anna Schönhofen, die immer dann sowohl in der Abwehr als auch im Angriff in die Bresche sprang, wenn Spielmacherin Nicole Packmohr von den Saarländerinnen offensiv gedeckt wurde. In den Schlussminuten musste die HSG gar ganz ohne Packmohr auskommen, die eine Rote Karte kassierte. Außerdem enorm wichtig für die HSG: Michelle Meier, mit acht Treffern die erfolgreichste Schützin bei der HSG.

HSG: Irmgartz, Eiden (3), Krämer, Meier (8), Hees, Schönhofen (6), Packmohr (5), N. Czanik (4), Kierakowicz (1), Lieser, Feiten, L. Teusch (2).

Auf Seiten der Gastgeberinnen war Tina Welter mit 5 Treffern am erfolgreichsten. Die 32-jährige Luxemburgerin spielte von 2015 bis 2018 in der 2. Bundesliga für die Trierer Miezen und nach Stationen in Waiblingen und Göppingen zuletzt bei ihrem Stammverein HB Käerjeng (Bascharage). Nach der Meisterschaft 2024-25 beendete sie dort ihre aktive Handballkarriere, verlängerte dann aber noch einmal beim HSV Merzig-Hilbringen wegen der Personalprobleme beim Regionalliga-Aufsteiger.

Regionalliga Südwest weibl. B-Jugend – Meisterrunde: HSG Wittlich – TV Nieder Olm 32:31 (17:13)
Zweiter Sieg der weiblichen B-Jugend in der Meisterrunde im letzten Heimspiel des Jahres

„In einem temporeichen und sehr guten B-Jugend-Spiel hat unser Team mit einer tollen Team-Leistung einen knappen Sieg im letzten Heimspiel des Jahrs erzielen können. Mit dem TV Nieder Olm sind wir auf einen starken und ebenfalls Tempo suchenden Gegner getroffen, der bis dato die Tabelle angeführt hat. Wir sind sicherlich als Außenseiter ins Spiel gegangen, konnten aber direkt zu Beginn des Spiels zeigen, dass wir in der Lage sind, ein Spiel auf Augenhöhe zu liefern. Dass beide Mannschaften immer wieder aufs Tempo drücken und auch dort ihre Siegchance suchen, wurde von Beginn an deutlich. Gegen Ende der ersten Halbzeit konnten wir uns erstmalig etwas deutlicher auf 4 Tore absetzen. Daran konnten wir auch zu Beginn der zweiten Hälfte anknüpfen und bis auf 7 Tore wegziehen. Die Qualität des Gegners war unter anderem dafür verantwortlich, dass der Vorsprung gegen Ende des Spiels geschmolzen ist. Durch eine nochmals verbesserte Deckungsleistung unsererseits gegen Ende des Spiels hat unser Team dann den sehr knappen Sieg erzielen können. Beide Mannschaften haben den Zuschauern ein attraktives B-Jugend Spiel zeigen können. Mich freuen die 2 Punkte für die Mädels deshalb sehr, weil sie die individuelle und mannschaftliche Entwicklung unseres Teams aufzeigen,“ zeigt sich Trainer Thomas Feilen zufrieden.