18. März 2026

HSG-News vom 14./15.3.2026

Ergebnisse:
RL Frauen HSG I – HSG Marpingen-Alsweiler 32:29


Esther Herrmann: „Vorgabe, eine Spitzenmannschaft zuhause zu schlagen, umgesetzt!“

OL Männer HSG I – DJK/MJC Trier 46:28
OL Frauen HSG II – DJK/MJC Trier 28:26
BzO Männer HSG II – HSG Mert./Ruwertal 24:38
BL Frauen DJK St. Matthias Trier – HSG III 21:19
RL wB-Jugend SG Zweibrücken – HSG 34:31
OL mC-Jugend TS Bendorf – HSG II 38:45
BzO mD-Jugend HSG I – HSG Kast./Simmern 0:1
BL mD-Jugend HSG II – JSG Hunsrück II 19:29
BzO wD-Jugend HSG I – HSG Kast./Simmern 23:28
BL wD-Jugend HSG II – HSG Kast./Simmern II 11:21
BzO mE-Jugend HSG I – DJK St. Matthias Trier 23:26
BL mE-Jugend HSG II – HSG Mert./Ruwertal II 14:16
BL wE-Jugend HSG II – DJK St. Matthias Trier 24:26

HSG-Pressemitteilung von Björn Pazen

Drei Heimspiele, drei Heimsiege für die HSG Wittlich

Regionalliga Frauen: HSG Wittlich – HSG DJK Marpingen-Alsweiler 32:29 (19:14)

Nina Czanik zeigte beim Überraschungssieg gegen den Tabellenzweiten Marpingen eine ganz starke Vorstellung, Foto: Thomas Prenosil.

Für die Überraschung des Spieltages sorgte die HSG Wittlich mit dem Sieg über den Tabellenzweiten und Meisterschaftsaspiranten Marpingen-Alsweiler, dessen Traum vom Gewinn der Meisterschaft jetzt endgültig ausgeträumt ist. Wittlich stellt seine Heimstärke unter Beweis, musste den Sieg aber teuer bezahlen, denn Nicole Packmohr schied mit einer Knieverletzung aus. Die HSG setzte sich früh mit einem 6:0-Lauf auf 14:9 (21.) ab und verteidigte die Führung bis zur Pause. Danach wankte die Partie hin und her, aber die Gäste schafften es nicht, in Führung zu gehen, Entschieden war das Spiel erst beim 31:26 in der 56. Minute. „Wir haben gezeigt, was wir zuhause können. In der entscheidenden Phase haben vor allem Michelle Meier und Nina Czanik Verantwortung übernommen. Mit dem Auftritt des Teams war ich heute zufrieden, doch warten wir ab, wie teuer der Sieg mit der Verletzung erkauft war. Wir hoffen, dass Nikis Verletzung doch nicht so schlimm ist“, sagte HSG-Trainerin Esther Herrmann.

HSG: Irmgartz (1) und Scharfbillig – Eiden (1), Krämer, Meier (11), Hees (3), Schönhofen (2), Packmohr (2), Clever, N. Czanik (7), Lieser (2), Feiten, L. Teusch (3).

Oberliga Männer: HSG Wittlich – DJK/MJC Trier 46:28 (22:11)
Mit einem Kantersieg haben die HSG-Herren ihre Tabellenführung gefestigt. Nach 19 Minuten war beim 16:6 der Vorsprung bereits zweistellig. Auch nach der Pause war der Torhunger nicht gestillt, nach 36 Minuten hieß es 28:11, nach 55 Minuten gelang Wittlich der 40. Treffer beim 40:24. „Das Spiel ist wie erwartet verlaufen. Jetzt fehlt uns noch ein Punkt zur Meisterschaft. Felix Molecki feierte nach seiner langen Verletzung ein tolles Comeback“, sagte Wittlichs Trainer Igor Domaschenko.

HSG: Boinski und T. Henrich – Hamm (2), Weber, Illigen (6), Kräber (1/1), Weiler, Lißmann (6), Jacoby (7), Stephan, Molecki (11), Koenen (12/2), Theisen (1).

Oberliga Frauen: HSG Wittlich II – DJK/MJC Trier 28:26 (16:11)
Mit Anna Schönhofen aus dem Regionalligateam und Routinier Andrea Czanik hatte die HSG mehr Alternativen als die MJC – und führte auch schnell 12:9. In der zweiten Hälfte verkürzte Trier und glich beim 10:19 sogar aus. Nach einer Auszeit von HSG-Coach Carsten Henrich traf Wittlich dreimal in Folge und entschied die Partie beim 27:22. „Es war ein zerfahrenes Spiel meiner Mannschaft und ich bin trotz des Sieges nicht ganz zufrieden. Letztlich können wir uns bei unseren Torfrauen bedanken, die uns im Spiel hielten“, sagte Henrich.

HSG: Marx und Scharfbillig – Rogowski, Schönhofen (3), Lames (4), Ertz (8/3), Feiten (5), A. Czanik (1), Hees (2), Kolf (1), Vollmer (4), Schleidweiler, Könen.

HSG-Berichte aus mosel-handball.com

Regionalliga Südwest Frauen: HSG Wittlich - HSG DJK Marpingen-Alsweiler 32:29 (19:14)
Für die Überraschung des Spieltages sorgte die Wittlicher Mannschaft mit dem Sieg über den Tabellenzweiten und Meisterschaftsaspiranten Marpingen-Alsweiler, dessen Traum vom Gewinn der Meisterschaft jetzt endgültig ausgeträumt sein dürfte. Wittlich stellt mit dem Sieg seine Heimspielstärke unter Beweis, muss den Sieg aber teuer bezahlen, denn mit Niki Packmohr schied der Kopf und die Spielmacherin mit einer wohl schweren Knieverletzung aus.

Beide Teams lieferten sich von Beginn an ein Spiel auf Augenhöhe, in dem die Gäste bis zum 8:9 (13.) die Nase vorne hatten, dann mit einem 6:0 Lauf das Spiel in den Griff bekamen und sich klar auf 14:9 (21.) absetzten. Zu diesem Zeitpunkt war Anna Schönhofen bereits nach zwei Zeitstrafen vorbelastet und so musste HSG Trainerin Esther Herrmann Angriff und Abwehr wechseln. Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Niki Packmohr übernahm Nina Czanik die Rolle der Spielgestalterin und löste ihre Aufgabe sehr gut.

Wittlich verteidigte die Führung bis zur Pause, musste nach dem Wechsel die Saarländerinnen wieder auf vier Tore beim 21:17 (37.) herankommen lassen. Herrmann nahm die Auszeit und die sollte sich bezahlt machen. Ihre Mannschaft setzte sich bis 25:18 (41.) deutlich ab, doch noch gaben sich die Gäste nicht geschlagen. Es blieb ein Auf und Ab im Spiel, in dem die Gäste sich wieder auf vier Tore beim 26:22 (48.) herankämpften, Wittlich sich wieder auf sieben Tore beim 29:22 (51.) absetzte und Marpingen-Alsweiler sich erneut bis auf 30:26 (56.) herankam. Mit der Auszeit von Herrmann und dem Tor von Sara-Maxima Hees zum 31:26 war das Spiel dann endgültig entschieden.

„Heute waren wir die bessere Mannschaft und haben die Vorgabe, eine Spitzenmannschaft zuhause zu schlagen, umgesetzt. Leider mussten wir aber den Sieg bitter erkaufen. Niki Packmohr zog sich eine vermutlich schwere Knieverletzung zu und wir können nur hoffen, dass es doch nicht so schlimm ist. Sie konnte nicht mehr eingesetzt werden und wir mussten umstellen, zeigten dennoch im Angriff in der ersten Hälfe eine starke Leistung. Dazu haben wir gut verteidigt, mussten früh auf Angriff-Abwehr-Wechsel umstellen, als Anna die zweite Zeitstrafe kassierte. Doch auch weiterhin fanden wir gute Lösungen im Angriff. Deutlich schwerer wurde es im zweiten Spielabschnitt, da uns dann doch der Kopf auf dem Feld fehlte. Die Abwehr stellten wir auf 6:0 um und haben phasenweise gut verteidigt. Dazu hatten wir eine gewohnt starke Alex Irmgartz im Tor. Wir haben auch damit gerechnet, dass Marpingen auf 7:6-Angriff umstellt. Doch das war dann richtig schwer zu verteidigen. Im Angriff haben wir phasenweise den Kopf verloren, die Bälle hergeschenkt und den Zug zum Tor vermissen lassen. Dadurch wurde es wieder enger und die Begegnung hätte kippen können. In der entscheidenden Phase haben aber die Spielerinnen dann individuell Verantwortung übernommen und wichtige Tore erzielt, allen voran Michelle Meier und Nina Czanik. Mit dem Auftritt des Teams war ich heute zufrieden, doch warten wir ab, wie teuer der Sieg mit der Verletzung erkauft war“, so die HSG-Trainerin.

HSG: Irmgartz (1), Scharfbillig – Eiden (1), Krämer, Meier (11), Hees (3), Schönhofen (2), Packmohr (2), Clever, N. Czanik (7), Lieser (2), Feiten, Teusch (3).

Oberliga Rheinland Männer: HSG Wittlich - DJK/MJC Trier 46:28 (22:11)
Die Trierer wollten in Wittlich unter 50 Toren bleiben und das gelang. Dennoch fiel die Niederlage mit 46:28 deklassierend aus.

Der Favoritenrolle gerecht wurde das Wittlicher Team, dass gegen die MJC aus Trier von Beginn keine Zweifel daran aufkommen lassen wollte, wer am Ende die Halle als Sieger verlassen sollte. Vom 7:4 (10.) setzte sich das Team von Trainer Igor Domaschenko auf 10:4 (13.) ab und diese sechs Tore verteidigte Wittlich auch nach der Auszeit von MJC Coach Ralf Martin und beim 16:6 (19.) bahnte sich ein Debakel für die Gäste an, die jedoch die Schlussminuten der ersten Hälfte ausgeglichen gestalten konnten.

Aber der Torhunger der Gastgeber war noch lange nicht gestillt. Mit einem 6:0-Lauf zog das Domaschenko-Team auf 28:11 (36.) weg. Jetzt wurde es ein Spiel quasi ohne Abwehrreihen. In einem offenen Schlagabtausch stand am Ende der erneute Kantersieg gegen Trier fest.

„Das Spiel ist wie erwartet verlaufen. Jetzt fehlt uns noch ein Punkt zur Meisterschaft und den wollen wir uns nach der dreiwöchigen Pause im Spiel bei Kastellaun oder zuhause gegen Vallendar holen. Die Jungs haben schon in der ersten Hälfte ernst gemacht und wir hatten den Gegner, der nicht in Bestbesetzung war, im Griff. Bei uns überzeugten heute alle Rückraumspieler und der Kreis. Die Abwehr war phasenweise in Ordnung. Letztlich ein Arbeitssieg. Felix Molecki feierte nach seiner langen Verletzung ein tolles Comeback und wir hatten insgesamt wenig technische Fehler“, lobte Wittlichs Trainer Igor Domaschenko.

„Es wurde die erwartete Niederlage, die wir auch in Bestbesetzung sicher nicht verhindert hätten. Aber es wäre sicher enger geworden. Die Jungs, die heute auf der Platte standen, haben ihre Sache gut gemacht. Wir waren personell dazu gezwungen, dass der Rückraum durchspielen musste. Mit 28 erzielten Toren können wir zufrieden sein. Leider haben wir manchmal zu viel Hektik in unserem Spiel gehabt. Vor allem wenn wir uns den Ball erkämpft hatten, wurde er zu schnell wieder hergeschenkt. Auf Linksaußen zeigte sich heute Dennis-Aron Gillmann mit seinen 7 Treffern sehr treffsicher und auch Mattes Rensch aus der Jugend spielte stark“, lobte MJC-Coach Ralf Martin.

HSG: Boinski und T. Henrich – Hamm (2), Weber, Illigen (6), Kräber (1/1), Weiler, Lißmann (6), Jacoby (7), Stephan, Molecki (11), Koenen (12/2), Theisen (1).

MJC: Lofi und Löbke – Wild (4), Kern, Nicolai (3), Gillmann (7), Plausinaitis (1), Wiemers (3), Braun (3), Rensch (3/1), Schreiber (4).

Oberliga Rheinland Frauen: HSG Wittlich II - DJK/MJC Trier 28:26 (16:11)
Die Gastgeberinnen hatten mit Anna Schönhofen, Mattea Feiten und Sara-Maxima Hees drei Verstärkungen aus dem Regionalligateam im Aufgebot. Auch Routinier Andi Czanik ließ es sich nicht nehmen, gegen ihren ehemaligen Verein aus Trier aufzulaufen.

Personell dezimiert dagegen die Trierer Mannschaft. So führte das Team von Carsten Henrich über 3:1 (7.) bis 7:4 (14.), kassierten dann die Treffer zum Ausgleich beim 7:7 (17.). Die Auszeit von Gästetrainer Ralph Vogel beim 12:9 (23.) half nichts – im Gegenteil: Seine Mannschaft geriet bis zum 16:11 Halbzeitstand deutlich in Rückstand.

Nach dem Wechsel kamen die Miezen besser aus der Kabine, kämpften sich nach dem 19:15 (38.) auf 19:17 (40.) heran und waren auf dem besten Weg, das Spiel noch einmal spannend zu machen. Beim 19:19 (42.) wurden die Karten neu gemischt! Die Auszeit von HSG-Coach Carsten Henrich sorgte jetzt für eine 22:19 (48.) und 25:22 (53.) Führung. Nach Treffern von Mattea Feiten und Mona Vollmer war beim 27:22 (55.) das Tor zum Heimspielsieg weit aufgestoßen. Doch die Miezen zeigten jetzt ihr Kämpferherz: Lena Weißhuhn traf 48 Sekunden vor dem Ende zum 28:26, aber mehr war nicht mehr drin.

„Es war ein zerfahrenes Spiel meiner Mannschaft und ich bin trotz des Sieges nicht ganz zufrieden. Letztlich können wir uns bei unseren Torfrauen bedanken, die uns im Spiel hielten. Nach holprigem Beginn haben wir auf 5:1-Abwehr umgestellt und sind dann deutlich davongezogen. Die Dinge, die ich dann in der Pause angesprochen habe, waren wohl nicht die richtigen! So kamen die Miezen zum Ausgleich, da sie ohne Kreisläuferinnen und mit vier Rückraumspielerinnen agierten und immer wieder die Durchbrüche im Eins gegen Eins schafften. Zu oft haben wir gerade im Mittelblock die Duelle verloren und selbst einige Bälle durch schlechte Kreisanspiele hergeschenkt. Am Ende gewinnen wir aber ein Spiel, bei dem wir unseren Jugendspielerinnen einige Einsatzzeiten geben konnten“, freute sich HSG-Coach Carsten Henrich.

„Trotz der Niederlage war es eines der besten Spiele der Mannschaft seit dem ich Trainer bin. Gegen eine Wittlicher Mannschaft mit Spielerinnen, von denen viele im Hinspiel gar nicht dabei waren, zeigten wir eine hervorragende Moral und kämpften uns immer wieder gegen einen sehr gut und schnell spielenden Gegner heran. Ab der 40. Minute hatten wir nur noch eine Auswechselspielerin, da Marina Fonseca nach einem Zusammenprall auf den Kopf gefallen ist und nicht mehr einsatzfähig war. Nele Greinert war auf dem Weg von Köln und ist mit Motorschaden liegen geblieben. Am Ende war auch sicherlich das Harz mitentscheidend, da wir viele freie Chancen einfach wegwarfen und über Außen nicht wie gewohnt gefährlich waren. Dafür aber zeigten Kira Theis und Anna Weishuhn ein starkes Spiel aus dem Rückraum und Kira Schneider lieferte auf Rückraummitte das wohl beste Spiel seitdem ich Trainer bin. Zu oft wurden ihre Eins gegen Eins Aktionen von Fouls begleitet, die nicht geahndet wurden. Super ihr Durchsetzungsvermögen!“, lobte MJC-Coach Ralph Vogel.

HSG: Marx und Scharfbillig – Rogowski, Schönhofen (3), Lames (4), Ertz (8/3), Feiten (5), A. Czanik (1), Hees (2), Kolf (1), Vollmer (4), Schleidweiler, Könen.

MJC: Zagermann – L. Weißhuhn (3), Greinert, Fonseca (2), Biebrach (3), A. Weißhuhn (3), Theis (7/1), Bingen, Schneider (8), Dort.

Regionalliga Südwest wB-Jugend - Meisterrunde: SG Zweibrücken - HSG Wittlich 34:31 (20:14)
Dass es für seine Mädels am Samstagnachmittag in der Saar-Pfalz kein einfaches Spiel beim Tabellenzweiten werden sollte, war Wittlichs Trainer Thomas Feilen klar. Am Ende hätte man sich gewünscht, das Spiel würde länger laufen, denn mit zunehmender Spieldauer wurde das Wittlicher Team, das in Zweibrücken von Co-Trainerin Andi Czanik gecoacht wurd, stärker!

Die HSG kam gut ins Spiel und musste die Favoritinnen erst nach dem 4:4 (4.) mit 4 Treffern in Folge zur ersten deutlichen Führung zum 8:4 (9.) ziehen lassen. Ausgeglichen dann der Spielverlauf bis zur 14. Minute, ehe die Saarpfälzerinnen sich vom 12:8 auf 14:8 (15.) absetzten und Czanik die Auszeit nehmen musste. Hannah Krämer sorgte gleich nach dem Anpfiff dafür, dass ihre Mannschaft mit zwei Treffern in Folge auf 14:10 (17.) verkürzte. Danach sorgte Zweibrücken mit drei Toren in Folge beim 17:10 (19.) für die erste 7 Tore Führung. Diese Führung wurde bis kurz vor dem Wechsel verteidigt, ehe wieder Hannah Krämer das 20:14 gelang.

Ausgeglichen der Verlauf der Anfangsphase der zweiten Hälfte. Doch den Vorsprung der Gastgeberinnen konnte das Czanik-Team nicht entscheidend verkürzen – im Gegenteil: Zweibrücken setzte sich jetzt kontinuierlich ab und zog über 27:19 (37.) einem scheinbar klaren Heimspielerfolg entgegen. Die Schlussphase in der torreichen Begegnung gehörte dann etwas überraschend wieder den Gästen. Die Aufholjagd kam aber zu spät.

„Ein Spiel mit hohem Tempo, das zeigen die vielen Tore! Leider haben wir vor allem in der ersten Hälfte zu viele Gegentore über die Außen kassiert, da war die Abwehr nicht gut. Im Angriff haben wir deutlich zu viel verworfen. Das wurde nach dem Wechsel wesentlich besser und die letzten 10 Minuten haben wir sogar gewonnen. Angriff und Abwehr funktionierten jetzt gut und wir haben das Tempo hochhalten können. Alle Spielerinnen hatten heute ihre Spielanteile und auch alle drei Torfrauen kamen zum Einsatz. Dabei zeigte Laura Weiler in der zweiten Hälfte eine sehr gute Leistung. Insgesamt bin ich zufrieden mit unserem Auftritt. Spielen wir so wie in den letzten 10 Minuten, verlieren wir das Spiel nicht“, war sich Czanik sicher.

HSG: Eisel, Reinarz – Koller (4), Dreher (2), Schmitz (2), Zeiments, H. Krämer (10), M. Krämer (5), Neukirch (2), Könen (1), Heck, Schleidweiler (3), Schleier (2), Weiler.

Oberliga Rheinland mC-Jugend: TS Bendorf - HSG Wittlich II 38:45 (16:25)
„Pflichtsieg geschafft – das zählt erstmal! In der ersten Halbzeit sind wir im Angriff super reingekommen, auch das Tempospiel war gut. Die Abwehr stand leider schlecht, besonders die Kreisverteidigung klappte nicht, die Abläufe waren wie vergessen. Ich sah mich also dazu gezwungen, eine Auszeit zu nehmen und diese wirkte zunächst auch. Vor noch mehr Gegentoren bewahrte uns nur ein mega aufgelegter Oliwier Zywicki zwischen den Pfosten. Nach der Halbzeit starteten wir erstmal wieder ganz gut. Bis zur 37. Minute bauten wir die Führung aus bis zum 25:37. Dann kam jedoch der Bruch in unserem Spiel. Dies lag auch an vielen Wechseln, aber die Konzentration war auch einfach weg. Schön mit anzusehen waren diese gut 10 Minuten definitiv nicht!

Aber “Schwamm drüber”, wir haben unsere Pflicht getan und uns für unser persönliches Endspiel am kommenden Wochenende qualifiziert. Gegen Daun geht es nun zu Hause um die Oberliga-Meisterschaft“, sagt HSG-Coach Luis Leyendecker.

HSG: Zywicki, Hoffmann – N. Hofmann (7), L. May (3), J. May (2), Theisen (10), Möller (10), Kemmer (1), Ambrosius (3), Greisinger (5/1), Stettler (1), Staskewitz (3), Zimmer.