2. März 2026

HSG-News vom 28.2./1.3.2026

Ergebnisse:
RL Frauen TV Bodenheim – HSG I 23:24
OL Männer HSG I – TuS 05 Daun 38:31
OL Frauen HSG II – TuS 05 Daun 31:17
BzO Männer HSG II – HSG Kast./Simmern III 35:29
BL Frauen HSG PST/TVG Trier – HSG III 13:16
RL mA-Jugend JSG TG Osthofen/HSG Worms – HSG I 30:27
OL mA-Jugend HSG II – TV Bad Ems 34:31
RL wB-Jugend TV Nieder-Olm – HSG 27:20
RL mC-Jugend HSG Kast./Simmern I – HSG I 32:39
OL mC-Jugend HSG Kast./Simmern II – HSG II 26:35


mC II: Das Oberliga-Team von Luis Leyendecker und Kai Lißmann steht nach dem 26:35 Auswärtssieg in Kastellaun weiter auf dem 2. Platz punktgleich mit Tabellenführer HSV Rhein-Nette.

RL wC-Jugend HSG I – TV Kirrweiler 26:31
BzO wC-Jugend HSG Mert./Ruwertal – HSG II 22:27
BzO wD-Jugend HSG I – HSG Mert./Ruwertal 17:27
BL wD-Jugend HSG II – DJK/MJC Trier (a.K.) 21:22
BL mD-Jugend TV Hermeskeil (a.K.) – HSG II 32:6
BzO mE-Jugend DJK St. Matthias Trier – HSG I 24:23
BL mE-Jugend TV Hermeskeil – HSG II 20:22
BzO wE-Jugend HSG Mert./Ruwertal – HSG I 41:12
BL wE-Jugend HSG II – HSG Obere Nahe 21:27

HSG-Berichte aus mosel-handball.com

Regionalliga Südwest Frauen: TV Bodenheim - HSG Wittlich 23:24 (11:12)
Aufatmen bei der HSG Wittlich! Nach dem denkbar knappen Erfolg beim Tabellendrittletzten in Bodenheim feiert die Mannschaft von Trainerin Esther Herrmann endlich wieder einen Auswärtssieg. Doch es war ein hartes Stück Arbeit für die Eifelanerinnen, die bis zum Schlusspfiff um die Punkte zittern mussten. Dabei traf man auf eine personell schlecht aufgestellte Gastgebermannschaft, hatte aber auch den Ausfall von Zoe Eiden (Fingerbruch) zu verkraften. „So musste ich die Abwehr umstellen, Sara-Maxima Hees hat ihre Sache gut gemacht und Nina Czanik verteidigte auf der Halbposition. Doch nach den Anlaufschwierigkeiten haben wir gutgestanden“, freute sich Herrmann. So führten die Gastgeberinnen 7:5 (14.) als Herrmann die Auszeit nahm, doch zunächst baute Bodenheim die Führung bis 10:7 (21.) aus, dann lief es endlich besser im Spiel der Gäste, die über den Ausgleich zur knappen Pausenführung kamen.

Hart umkämpft blieb die Begegnung auch nach dem Wechsel, zumal Bodenheim weiterhin versuchte, das Wittlicher Spiel mit Härte zu beeindrucken. Beim 21:19 (52.) drohte den Gästen die nächste Niederlage, doch Michelle Meier mit zwei Treffern und Nina Czanik sorgten für die 21.22 (54.) Führung, ehe Herrmann die Auszeit nahm. Bodenheim gelang der Anschluss und Michelle Meier sorgte für die Führung zum 22:23 (59.) die das Gastgeberteam umgehend egalisierte. Als Nina Czanik 47 Sekunden vor dem Ende für die erneute Wittlicher Führung sorgte und im Gegenzug der Wittlicher Abwehr der Ballgewinn gelang, nahm Herrmann 17 Sekunden vor dem Ende die Auszeit und jetzt brachte das Team die knappe Führung über die Ziellinie.

Hörbar erleichtert war die Wittlicher Trainerin nach dem Spiel: „Endlich ein Auswärtssieg und wir sind froh über die beiden Punkte! Heute hielten sich die technischen Fehler im Rahmen, aber auch die Fehlwürfe. Allerdings dauert es in der Abwehr einfach zu lange, bis wir die Spielzüge des Gegners durchschauen. Manchmal hatten die fünf Versuche, ehe wir das in den Griff bekamen. Bei uns überzeugte Michelle Meier auf der rechten Seite und auch Alex Irmgartz war in den entscheidenden Momenten ein wichtiger Rückhalt fürs Team“, lobte Herrmann.

Irmgartz – Krämer, Meier (10), Hees (1), Schönhofen (3), Packmohr (5/2), Clever, N. Czanik (4), Lieser (1), Feiten, L. Teusch.

Oberliga Rheinland Männer: HSG Wittlich - TuS Daun 38:31 (18:15)
Ein hartes Stück Arbeit sollte es für den vermeintlichen Meister aus Wittlich gegen eine personell dezimierte Gästemannschaft aus Daun werden, die sich mehr als achtbar aus der Affäre zog. Taktisch klug auf die Gastgeber eingestellt zeigte sich der Gast aus Daun, der in den Anfangsminuten die Nase vorne hatte. Über 1:3 (2.) und 6:8 (12.) verteidigten die Gäste ihre knappe Führung, mussten beim 10:9 (17.) die erste Führung der Gastgeber durch Kai Lißmann „hinnehmen“, schienen dann aber nach dem 16:12 (25.) ihrer Personalsituation Tribut zollen zu müssen. Nach dem Wechsel wurde es eine ausgeglichen geführte Begegnung, in der die Gäste aber dem Vorsprung der Gastgeber bis 20:17 (33.) hinterherliefen, dann nach drei Toren in Folge beim 23:17 (35.) frühzeitig den Anschluss verloren. Doch Daun bewies Kämpferherz, war beim 23:20 (38.) zurück und es blieb bis 28:25 (45.) ein offener Schlagabtausch mit Vorteilen für die Wittlicher. Die Vorentscheidung war gefallen, als sich das Domaschenko Team vom 33:28 (53.) dank der konditionellen Überlegenheit auf 35:28 (56.) absetzte. Am Ende wurde es der erwartete Heimspielerfolg, der aber erst in den Schlussminuten gesichert werden konnte.

„Auf der einen Seite eine starke Angriffsleistung, auf der anderen Seite eine verbesserungswürdige Deckung, gegen die der Dauner Rückraum vor allem in der ersten Hälfte zu viel getroffen hat. Der Rückraum der Gäste war für uns heute das Problem. Dafür überzeugten Kai Lißmann mit 18 Versuchen und 17 Toren und Nojus Koenen, der mit 9 Versuchen zu 9 Treffern kam. Ich hoffe, dass die Trainingsbeteiligung in der nächsten Woche besser sein wird und wir etwas für die Abwehr tun können. Bei uns hat Nachwuchskeeper Tore Henrich, der nach dem Wechsel für 15 Minuten spielte mit 11 Paraden überzeugt. Am Ende kassierten wir gegen eine gut spielende Dauner Mannschaft einfach zu viele Gegentreffer“, klagte Wittlichs Trainer Igor Domaschenko.

„Ein gutes Spiel unserer Mannschaft, die auf Bassi Praeder und den angeschlagene Pat Brümmer verzichten musst. Mit einer offensiven Deckung haben wir gut mitgehalten und solange die Kraft reichte, waren wir dran. Letztlich zollten wir der „dünnen“ Bank Tribut. Nach der Pause hat „Mofa“ taktisch clever mit dem kleinen Kader gewechselt und mit 3:2:1, 6:0 oder einer 5:1 Deckung die Wittlicher Angreifer immer wieder vor Probleme gesellt. Kai Lißmann hatten wir trotz seiner 17 Tore im gebundenen Spiel gut im Griff, er kam immer wieder über die zweite Welle zum Erfolg. Bis Mitte der zweiten Hälfte blieben wir dran, vergaben dann drei bis vier freie Chancen und mussten Wittlich ziehen lassen. Wir haben dann versucht, als die Kräfte nachließen, das Tempo zu verschleppen. Mit einer personell besseren Besetzung wäre das heute enger geworfen“, meinte Dauns sportlicher Leiter Markus Willems.

HSG: Boinski, Henrich – Weber, Leyendecker, Reifferscheidt, Illigen (5), Weiler, Esch, Lißmann (17/2), Jacoby (5), Stephan (1), Koenen (10/4).

TuS: Schulz, Rode – L. Willems (4), Otto (1), Meckelburg (5), J. Willems (11/3), Zenner (2), Podriezov (6), Gatzke (2).

Oberliga Rheinland Frauen: HSG Wittlich II - TuS Daun 31:17 (9:10)
Was für ein Spiel! Zwei völlig unterschiedlich Hälften prägten das Spiel der Mannschaften und am Ende wurde es ein in dieser Höhe nach der ersten Hälfte nicht zu erwartender Heimsieg! Die Rollen vor dem Spiel im Eifel-Derby waren eigentlich klar verteilt, doch die Gäste aus Daun überraschten die Favoritinnen aus Wittlich nach einer ausgeglichenen Anfangsphase. Nach dem 4:4 (8.) gelang es den Gästen, sich mit drei Treffern in Folge auf 4:7 (12.) abzusetzen und das schien Wittlich endlich aufzuwecken. Die Mannschaft von Trainer Carsten Henrich kämpfte sich nach der Auszeit des Dauner Coachs Can Steuernagel auf 6:7 (15.) heran, doch den Ausgleich ließen die Gäste noch nicht zu. Erst Anna Schönhofen, die vom Regionalligateam aushalf, war es, die beim 8:8 ausglich, doch das Steuernagel-Team blieb unbeeindruckt, lag zur Pause völlig überraschend in einer torarmen Begegnung mit 9:10 in Führung. Die Abwehrreihen beider Teams bestimmten das Geschehen in der ersten Hälfte, in der die Angriffsreihen der Mannschaften kaum Lösungen fanden. Ein völlig anderes Bild nach dem Wechsel: bis zur 46. Minute brannte das Team von Carsten Henrich ein Feuerwerk ab und überrannte die Gäste mit einem 13:1 Lauf! Beim 22:11 war die Entscheidung längst gefallen. Nichts lief im Gästespiel zusammen und Wittlich konnte nach Belieben Schalten und Walten. 7 Tore in einer Halbzeit sind einfach zu wenig, um Spiele in der Oberliga gewinnen zu können. So ging die zweite Hälfte mit 22:7 an die Gastgeberinnen!

„Das war kein Handball, was wir in der ersten Hälfte gespielt haben. Allein 14 Bälle verloren wir auf dem Weg zum Tor, spielen zu schnell und zu überhastet. Es wurde dann etwas lauter in der Kabine und das hat augenscheinlich gewirkt! Jetzt spielten wir die Abläufe bis zum Ende, waren geduldig mit hohem Tempo und ließen den Ball schnell laufen. Jetzt lief unser Express! Schön dass sich alle in die Torschützenliste eintragen konnten“, freute sich Wittlichs Trainer Carsten Henrich.

„Eine gute erste Hälfte meiner Mannschaft gegen die Wittlicher 5:1 Deckung, mit der wir gut parat kamen. So hielten wir mit und lagen sogar in Führung. Die Umstellung auf 6:0 hat uns dann das Leben schwer gemacht. Uns fehlten die Ideen und die Kraft war weg, da wir erneut nur einen dezimierten Kader hatten. Es fehlte nach dem Wechsel auch die Kraft und Wittich kam mit seinen Verstärkungen aus dem Regionalligateam zum klaren Sieg. Für uns wäre eine Niederlage mit 5-6 Toren in Ordnung gewesen, doch letztlich wurde es zu deutlich“, fand Gästetrainer Can Steuernagel.

HSG: Marx, Scharfbillig – Rogowski (2), Schönhofen (5), Lames (3), Barthen (4/2), Ertz (5), Feiten (2), Hees (4), Vollmer (3), Krämer (3).

TuS: Sonnen, Ternes – Kaiser, van Koten (3), Wynands, Kretzer (3/1), De Araujo Riboli, Schneider, Reicherz, Katzer (2), Schick (9/3).

Regionalliga Südwest mA-Jugend - Pokalrunde: JSG TG Osthofen/HSG Worms - HSG Wittlich 30:27 (14:15)
Dass die Wittlicher Jungs in Worms dezimiert auflaufen würden, war länger bekannt. Dem Verlegungsantrag wurde aber seitens der Gastgeber nicht zugestimmt und so trat Co-Trainer Carsten Henrich die Fahrt mit nur einem Auswechselspieler an.

Doch die Jungs machten ihre Sache bis in die Schlussminuten gut, führten nach 90 Sekunden mit 1:3 und über 2:5 (7.) bestimmte das Henrich-Team die Anfangsminuten! Die drei Tore Führung der Eifelaner hielt über 5:8 (10.) bis zum 7:10 (18.) und das hatte die Auszeit der Gastgeber zur Folge, die in der Restspielzeit der ersten Hälfte erstmals beim 11:11 (22.) ausglichen und beim 13:12 (26.) die erste Führung markierten. Nach dem Ausgleich durch Nils Begemann nahm Carsten Henrich die Auszeit (27.) und denkbar knapp führte das Gästeteam zur Pause (14:15).

Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischten die Gastgeber, die dem Henrich-Team gleich zwei Treffer zum 16:15 (32.) einschenkten und als Wittlich die Zeitstrafe kassierte, gelang den Gastgebern die zwei Tore Führung. Nils Begemann sorgte in der Phase mit seinen Treffern für den erneuten Ausgleich beim 18:18 (37.) und es blieb die weiterhin hart umkämpfte Begegnung, dem Finn Achtmann von der TG seinen Stempel aufdrückte und mit dem 23:20 40.) seinen bereits achten Treffer erzielte. Noch einmal versuchte Henrich mit der Auszeit beim 25:22 (44.) den Lauf der Gastgeber zu stoppen. Beim 27:23 (50.) drohte den Gästen die Felle davon zu schwimmen, zumal auch die rote Karte gegen die Gastgeber den Wittlichern nicht in die Karten spielte. Beim 29:24 (55.) war die Messe zugunsten der Hausherrn gelesen und dem Gästeteam konnte es nur noch um die Ergebniskosmetik gehen und jetzt nahm Henrich seine letzte Auszeit! Am Ende stand die 3 Tore Niederlage der Gäste auf der Anzeigetafel.

„Anfangs fanden wir gegen die 3:3 Abwehr der Gastgeber gute Lösungen, haben uns viel bewegt und in dieser Phase verdient geführt. Die Umstellung auf 6:0 machte uns dann doch Probleme, aber wir fanden auch hier Lösungen. Mitte der zweiten Hälfte war dann die Luft weg und die Kräfte schwanden. Durch die Umstellung auf zwei Kreisläufer konnten wir das Ergebnis noch verbessern. Kopf hoch, dass haben die Jungs heute richtig gut gemacht“, lobte Henrich.

HSG: Leisen – Theisen (2), Fabry (2), Föhr (7), Begemann (5), Schäfer (6), Berg (5).

Oberliga Rheinland mA-Jugend: HSG Wittich II - TV Bad Ems 34:31 (16:15)

„Bereits in den ersten Minuten legten wir den Grundstein zum Heimsieg. Noah Gierenz zeigte eine überragende Leistung im Tor und war der Garant für eine frühe 8:2 Führung. In der Folge ließen wir im Angriff die nötige Konsequenz vermissen. So konnten die Gäste, die zu oft zu freien Abschlüssen kamen bis zur Pause auf ein Tor Rückstand verkürzen. In der zweiten Halbzeit bestimmten wir das Spiel, besannen uns auch in kritischen Phasen auf unsere spielerischen Qualitäten und kamen so zu einem verdienten Sieg“, freute sich Trainer Olaf Gierenz.

HSG: N.Gierenz – Schäfer (1), Gerhardy-Salas (7), Nau (11), Wünnenberg (8), Kranz, Hemmerden (4), Rohring, Witt (3).

Regionalliga Südwest wB-Jugend - Meisterrunde: TV Nieder-Olm - HSG Wittlich 27:20 (13:12)
Dass es aufgrund der zeitgleichen Spiele der weiblichen C-Jugend wenig Alternativen personell geben sollte, war HSG-Coach Thomas Feilen bewusst. Am Ende reichten die personellen Alternativen nicht, um das Mittelfeldduell erfolgreich in Nieder-Olm zu gestalten und damit gelang den Gastgeberinnen die Revanche für die Hinspielniederlage.

Die Eifelanerinnen kamen besser aus den Startlöchern, führten 1:3 (3,), verteidigten eine knappe Führung bis zum 7:9 (13.) in der 13.Minute und jetzt nahmen die Gastgeberinnen ihre Auszeit. Beim Pausenstand von 12:13 sah es noch gut für Feilen-Truppe aus, sich nur langsam über 15:13 (29.) gefordert sein könnten. Die beiden Treffer von Pia Schmitz gleich nach dem Wiederanpfiff sorgten für den 15:15 Ausgleich (33.), doch dann waren es die Gastgeberinnen, die trotz der Wittlicher Auszeit mit vier Treffern in Folge zum 19:15 (40.) die Vorentscheidung herbeiführten. Das Eifel-Team hielt in der Folge den Spielverlauf offen, musste aber die Gastgeberinnen über 25:19 (48.) letztlich ziehen lassen, da einfach die Kräfte bei den Gästen weg waren.

„Nieder-Olm wurde der Favoritenrolle gerecht! Was enttäuscht, ist das Ergebnis, nicht so sehr das Spiel unserer Mannschaft an sich! Über lange Strecken war es eine offene Begegnung, in der die Gastgeberinnen auf die volle Bank zurückgreifen konnte. Einziger Vorwurf, den man unserer Mannschaft machen kann ist die Tatsache, dass wir in der zweiten Hälfe einfach zu viele einfache Fehler und technische Fehler gemacht haben und so die Gastgeberinnen zum Torewerfen eingeladen haben. Der Heimsieg geht in Ordnung, fällt aber am Ende zu hoch aus. Ich der Deckung haben wir uns einiges vorgenommen, hatten zwei starke Torhüterinnen, fanden im Angriff auch immer wieder gute Lösungen gegen die offensive Abwehr und auch der geharzte Ball kann nicht als Begründung dafür gelten, dass wir zu viele Bälle hergeschenkt haben“, meinte Wittlichs Trainer Thomas Feilen.

HSG: Eisel, Reinarz – Dreher, Schmitz (3(, Zeiments (2), H. Krämer (6), M. Krämer (3), Könen (3), Heck (1), Müllen. Schleidweiler (2).

Regionalliga Südwest wC-Jugend - Meisterrunde: HSG Wittlich - TV Kirrweiler 26:31 (17:13)
Zwei unterschiedlich Halbzeiten prägten das Spiel der Wittlicherinnen gegen den Tabellenzweiten aus Kirrweiler. Dabei erwischte das Team von Trainer Olaf Gierenz den Gast eiskalt, führte 9:1 (10.), ehe die Gäste aufwachten. Bereits beim 9:3 (14.) nahm Gierenz die Auszeit, doch Tor um Tor kämpften sich die Favoritinnen ins Spiel und waren beim 11:8 (20.) wieder im Spiel, konnte aber die vier Tore Pausenführung der Eifelanerinnen nicht ändern.

Nachdem den Gästen nach dem Wiederanpfiff zwei Toren gelangen, nahm Gierenz erneut die Auszeit. Beim 17:15 (28.) legte der HSG Coach die grüne Karte auf den Zeitnehmer Tisch. Seine Mannschaft verteidigte ihre Führung bis zum 22:21 (40.), ehe den Gästen der erste Ausgleich im Spiel gelang. ES folge die erneute Auszeit von Wittich, die aber den Lauf der Gäste nicht mehr stoppen konnten. Vom 22:22 (41.) machte die Gäste innerhalb von vier Minuten mit vier Treffern in Folge beim 22:27 (46.) alles klar.

„In der Anfangsphase haben wir uns hervorragend im Angriff bewegt, fanden die Lücken im gegnerischen Abwehrverband und hatten nur einen Fehlwurf in den ersten 10 Minuten! Dafür ließ der Gast aber einige freie Chancen liegen oder scheiterte an unserer guten Torfrau Lene Koller. Nach einem Bruch im Spiel haben wir uns dann Ende der ersten Hälfte wieder gefangen. Deutlich aggressiver spielten die Gäste nach dem Wechsel in der Deckung und so kamen wir in den ersten fünf Minuten nur zu einem Torwurf. Schnell hat uns dann der Mut im Angriff verlassen und zudem leisteten wir uns jetzt einige Fehlpässe, die der GAst mit seinem schnellen Gegenstoß bestrafte. So konnten wir uns nicht für die gute erste Hälfte belohnen, müssen aber auch sehen, dass wir unserer personellen Situation Tribut zollen, da wir dünn aufgestellt sind. Jetzt fällt auch noch Susanne Reck im linken Rückraum für die restliche Saison aus. Es wird schwer, mit dem kleinen Kader zu bestehen, doch wir wollen nächste Woche den Heimsieg“, gibt sich HSG-Trainer Gierenz kämpferisch.

HSG: Koller – Schleier (5), Marx, F. Neukirch (10/1), Linden (2), M. Neukirch, Donell (2), Schiffels, Koller (7).

Regionalliga Südwest mC-Jugend - Pokalrunde: HSG Kastellaun/Simmern I - HSG Wittlich I 32:39 (10:16)
Schon zur Pause bestanden am Sonntagnachmittag keine Zweifel daran, dass die HSG Wittlich die Nummer zu groß für das Hunsrücker Team aus Kastellaun/Simmern sein wird. So wartet der Tabellenletzte mit seinem neuen Trainer Josip Grbavac weiterhin auf den ersten Saisonsieg in der Pokalrunde der männlichen C-Jugend. Regelrecht überrannt wurden die Hunsrücker Jungs gleich nach dem Wiederanpfiff, als die Wittlicher auf 11:21 (30.) davonzogen und nur noch die Frage nach der Höhe des Gästesieges unbeantwortet blieb. Die Gäste schalteten jetzt den berühmten Gang zurück und so kam das Hunsrück Team zur Ergebniskosmetik und das passte Trainer Luis Leyendecker überhaupt nicht. Mit seiner Auszeit beim 16:24 (35.) versuchte er noch einmal, auf seine Mannschaft einzuwirken. In den Folgeminuten dann ein ausgeglichenes Spiel, das über 20:27 (39.) dahinplätscherte. Doch die zweite Hälfte war ein offener Schlagabtausch, der am Ende auf beiden Seiten zu viele Gegentore brachte.

„Wir haben heute viele Fehler gemacht, vor allem beim Passspiel und ohne Druck. An unseren Spielzügen müssen wir weiter arbeiten und die Jungs müssen das adaptieren, was ich ihnen vorgebe. Doch von Spiel zu Spiel wird das besser, ver noch reicht es nicht, nur 20 Minuten gut zu spielen. Deshalb hat heute mit Wittlich die bessere Mannschaft gewonnen. Ich glaube, dass die Knieverletzung von Eliah Klein nicht so schlimm sein wird“, sagt der neue Gastgebertrainer Josip Grbavac.

„Ohne Felix haben wir das Spiel souverän gewonnen, haben viel gewechselt und jeder Feldspieler hat heute ein Tor erzielt. Alle haben Spielanteile bekommen und so Spielpraxis sammeln können. Die Abwehr konnten wir mit zunehmender Spieldauer in der ersten Hälfte stabilisieren, doch im Angriff wollten wir immer zu viel mit dem Kopf durch die Wand! Nach dem Wechsel aber stimmte die Abstimmung in der Abwehr überhaupt nicht mehr und 22 Gegentore sind einfach zu viel! Erkennbar waren aber die Verbesserungen in unserem Überzahlspiel, in dem wir gute Entscheidungen getroffen haben. Verbessern müssen wir definitiv auch noch unser Tempospiel. Die Begegnung wurde sehr gut von Gerrit Peitsch geleitet und von unserer Seite gute Besserung an Eliah Klein von den Gastgebern, der sich wohl schwerer verletzt hat,“ sagt Gästetrainer Luis Leyendecker.

HSG W: Stettler, Meier – Hofmann (1), Theisen (1), Wildt (2), Pilsner (6), Greisinger (2), Rudi (7), Teusch (10), Caquelard (7), Bungert (2), Staskewitz (1).

HSG K/S: Knoll, Stachoske – Hawig (3), Juber (6), Klein (3), Reuter (7), Heckler (1), Töpfer, Romme (4).