Ergebnisse:
RL Frauen HSG I – SF Budenheim 33:24
OL Männer HSG I – HSG Hunsrück 40:29
OL Frauen HSG II – HSG Hunsrück II 37:31
RL mA-Jugend HSG I – JSG Hunsrück 25:33
OL mA-Jugend HSG II – HV Vallendar 31:32
RL mC-Jugend HG Saarlouis – HSG I 38:29
BzO wC-Jugend HSG II – HB Museldall Grevenmacher 26:33
BzO mD-Jugend HSG Kast./Simmern – HSG I 45:12
BzO mD-Jugend TuS 05 Daun – HSG I 33:15
BL mD-Jugend HSG II – HSG Obere Nahe 16:20
BzO wD-Jugend TuS 05 Daun – HSG I verlegt
BL wD-Jugend HSG II – HSG Obere Nahe 22:24
BL wE-Jugend JSG Hunsrück II – HSG II 10:10
HSG-Berichte aus mosel-handball.com
Diese Führung verteidigten die Gastgeberinnen bis 18:13 (39.) und sorgten mit drei Treffern in Fogle durch Niki Packmohr, Michele Meier und Anna Schönhofen beim 21:13 (42.) für die Vorentscheidung. Bei dem Spielstand nahm Herrmann die Auszeit und die tat ihrer Mannschaft nicht gut! Budenheim kam mit zwei Tore auf 21:15 /44.) heran und nach der eigenen Auszeit gelang den Gästen zwar der Anschluss zum 21:16, doch näher als fünf Tore kamen die Gäste nicht mehr heran. Im Gegenteil: Wittlich setzte sich über 24:17 (49.) und 28:20 (54.) spielentscheidend ab und feierte am Ende den verdienten 33:24 Heimspielerfolg.
„Ein ganz wichtiger Sieg für uns, dank einer überragenden Leistung der gesamten Mannschaft. Von Beginn haben wir geführt, doch Budenheim ließ sich nicht abschütteln. Wir sind gut über die erste und zweite Welle gekommen, so dass wir zur Pause mit 5 Toren führten, dank vieler Tempogegenstoßtoren. Von allen Positionen haben wir heute aus der Abwehr nach vorne gut gearbeitet und uns nach dem Wechsel kontinuierlich ausgebaut. Es gab keine Phasen in der Budenheim in der Lage schien, das Spiel zu kippen. Heute hatten wir eine starke rechte Angriffsseite mit Michele Meier und Anna Schönhofen, die beide sehr gut im Abschluss waren. Niki Packmohr führte klug Regie und leitete unser Spiel. Alex Irmgartz im Tor war immer da, wenn wir sie brauchten. Doch das Lob geht heute an das ganze Team, das hat heute richtig Spaß gemacht. Zuhause sind wir nicht so einfach zu schlagen und das Spiel heute macht mich richtig froh“, so die Wittlicher Trainerin.
HSG: Irmgartz und Marx – Rogowski (1), Eiden (1/1), Krämer, Meier (11), Hees, Schönhofen (9), Packmohr (6/2), N. Czanik (3), Lieser, Feiten, Teusch.
Der bessere Start ins Spiel glückte dem Domaschenko-Team, dass über 5:2 (6.) aber den Gast wieder auf 5:4 (8.) herankommen lassen musste. Luis Leyendecker und Lennard Weber stellten den drei Tore Vorsprung beim 7:4 (10.) wieder her. Das Team von Gästetrainer Florin Nicolae ließ sich aber nicht abschütteln, hielt die Begegnung über 11:10 (21.) spannend. Doch immer, wenn dem Nicolae Team der Anschluss gelang, hatten die Gastgeber die richtige Antwort parat, ließen den Ausgleich nicht zu und bauten ihre Führung wieder aus. Über 13:10 (23.) verteidigte Wittlich die Führung bis 15:12 (27.), es folgte die Auszeit der Hunsrücker, nach der Jona Conrath mit seinem fünften Treffer weiter verkürzte. Die Zeitstrafe gegen die Gäste nutzte Wittlich nicht, um sich weiter abzusetzen und ging lediglich mit einem zwei Tore Vorsprung in die Kabine.
Die Gastgeber setzten mit zwei schnellen Treffern innerhalb von einer Minute nach dem Wechsel das erste Ausrufezeichen und über 18:14 (31.), setzte sich dann beim 21:15 (34.) auf 6 Tore ab und war jetzt auf dem Weg, das Spiel zu bestimmen. Die Auszeit von Gästetrainer Florin Nicolae beim 25:19 (40.) führte dazu, dass sich die Gastgeber jetzt noch deutlicher auf acht Tore beim 29:21 (46.) absetzten und Nicolae die nächste Auszeit nehmen musste. Wittlich hatte in den Schlussminuten einfach mehr zuzusetzen und feierte am Ende den klaren und in dieser Höhe nicht erwarteten 40:29 Heimspielerfolg.
„Die volle Halle hat gute Stimmung gemacht und wir haben den Zuschauern ein starkes Spiel geboten. Der Gast hat nie aufgegeben, die erste Hälfte ausgeglichen gestaltet und wir konnten aber ständig die Führung verteidigen, hatten wenig technische Fehler und zwei sehr starke Torhüter. Ein Spiel auf gutem Niveau in der ersten Hälfte! Nach dem Wechsel verloren die Gäste den Rhythmus und wir kamen mit einer 70 prozentigen Trefferquote zu einem klaren Sieg. Doch noch ist die Meisterschaft nicht entschieden“, warnt Gastgebertrainer Igor Domaschenko.
„40 Tore sind einfach zu viel, vor allem 24 in der zweiten Hälfte! In der ersten Hälfte haben wir über weite Strecken das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten, haben den Ball mit viel Druck bis auf die Aussen durchgespielt uns aber dann einige Fehler geleistet. Nach dem Wechsel hat einfach nichts mehr funktioniert und die vielen Gegentreffer nach dem Wechsel sagen alles aus. Die Stimmung ist schlecht, da wir in der ersten Hälfte gezeigt haben, was wir können, aber es reicht nicht, wenn wir wechseln müssen. Wir haben vor der eigenen Tür zu kehren“, sagt Gästetrainer Nicolae.
HSG W: Boinski und Henrich – Hamm, Weber (1), Leyendecker (4), Illigen (5), T. Gierenz (6), Lißmann (13/3), Jacoby (4), Stephan (1), Ewen, Koenen (6/1), Theisen.
HSG H: Schenk, Neu und Kaltenmorgen – Faust (1), Strauß (1), Klei (3), Schmidt (1), Schell (1), Conrath (8/2), Bach, Schmidt (5), Reuter (3), Schneider (2), Kessler, Pusceddu (4).
Das Gästeteam von Trainer Flo Hübner startete gut in die Begegnung, verteidigte von Beginn an eine ein bis drei Tore Führung über 1:3 (5.) bis 9:10 (15.), dann gelang Sarah Rogowski mit zwei Treffern in Folge die erste Führung für die Mannschaft von Gastgebertrainer Carsten Henrich. Beim Ausgleichstreffer zum 10:10 (17.) nahm Gästetrainer Flo Hübner die Auszeit. Jetzt war es an den Gastgeberinnen ihre knappe Führung bis zur Pause zu verteidigen. Wie die Gäste in der ersten Hälfte verteidigten jetzt die Eifelanerinnen ihre knappe Führung bis 21:20 (37.), dann sorgte vor allem „Familie Czanik“ für die wichtigen Treffer zum vorentscheidenden 26:20 (40.). Die klare Führung verteidigte das Henrich Team über 30:25 (49.) bis 33:27 (55.), es folgte die Auszeit der Gäste. Doch die Messe in Wittlich war gelesen!
„Den direkten Vergleich haben wir gewonnen! Es war ein gutes Spiel von beiden Seiten unter der souveränen Leitung von Schieri Andreas Rosch. Wir kassieren aber in der ersten Hälfe zu viele Tore über Außen, waren hier nicht griffig genug und die Gäste haben das richtig gut gemacht. Unsere Anfangsphase war insgesamt nicht gut, wir wirkten verunsichert die Auszeit von Flo spielte uns eher in die Karten. Ein Highlight war sicher der gemeinsame Einsatz von Mutter und Tochter Czanik, doch das hat sich erst kurzfristig ergeben. Letztlich eine solide Leistung der Mannschaft, die ihre Serie weiter ausgebaut hat und jetzt freuen wir uns nach der Fastnachtspause auf das Spiel in Kastellaun“, so Henrich.
„31 Tore in Wittich zeigen, das wir im Angriff vieles gut gemacht haben, vor allem beim Abschluss. Unter dem Strich machen wir aber mehr technische Fehler als die Gastgeberinnen, hatten ein gute Emily Bohr im Tor. Trotz der Niederlage stimmt die Stimmung bei uns. Am Ende verlieren wir um ein paar Tore zu hoch, zumal wir uns in der Pause viel vorgenommen hatten. Doch nach der ersten 6 Tore Führung der Wittlicherinnen war die Luft bei uns raus. Heute hat die Mannschaft insgesamt eine gute Leistung gezeigt“, lobte der Gästetrainer Flo Hübner.
HSG W: Marx – Rogowski (6), A. Czanik (3), N. Czanik (4), Kaspari (1), Lames (3/1), Barthen (1), Ertz (9/5), Schmitz, Gaß, Hees, Kolf (3), Volmer (5), Rinnenburger (2).
HSG H: Faller – M. Bach (2), Keller (8), Schmidt, Bolz (3), Neu (1), Fink (1), L. Bach (2), Gräber (5/5), Wagner (1), Hahn (4), Kalle (1), Bohr, Bottlender (3).
Die Gäste kamen besser aus der Kabine, legten gleich zwei Treffer zum 13:19 (34.) nach und verteidigte dann in der Folge die sechs Tore Führung bis 17:23 (41.) machte dann mit zwei Toren den Deckel vorzeitig aufs Fass. Beim 17:25 (43.) war die Vorentscheidung gefallen und nur noch die Höhe des Gästesieges fraglich. Das Nicolae-Team führte 20:28 (48.), noch einmal nach Gierenz die Auszeit, kämpfte sich trotz Unterzahl auf 23:29 (56.) heran und es folgte die Auszeit der Hunsrücker, die mit drei Treffern in Folge zum 23:32 (59.) in die Spur zurückfanden und den klaren Sieg über die Zeit brachten. Mit 14 Treffern war Gästespieler Valentin Strauß der Spiel des Nachmittags. Doch nicht nur Strauß wurde von seinem Trainer gelobt, sondern die gezeigte Abwehr- und Torhüterleistung.
„Glückwunsch an die Hunsrücker! Die haben heute ein gutes Spiel gezeigt mit einem starken Torwart. Bei uns war es ein blutleerer Auftritt, bei dem wir zum einen keinen Zugriff auf den Gästeangriff bekamen, aber auch Pech im Abschluss hatten, dazu kamen aber auch technische Fehler. Das spiegelt die Trainingsbeteiligung der letzten Wochen wider und so hat uns der Gast mit einem kleinen Kader den Zahn gezogen, geschickt das Tempo aus dem Spiel genommen“, resümierte HSG Co-Trainer Carsten Henrich.
„Viele meiner Spieler waren angeschlagen, krank oder verletzt. Doch wir haben heute an die gute Phase, die wir haben, angeknüpft und seit langer Zeit mal wieder gegen Wittlich gewonnen. Ich glaube das war das erste Spiel seit der C-Jugend. Bei uns trainieren zwei Spieler in der ersten Mannschaft mit, der andere Teil bei der zweiten Mannschaft und man sieht jetzt im Spiel, was diese Jungs leisten können. Ohne Druck zeigen sie, was sie können. Doch wir brauchen einfach einen breiteren Kader, hoffen so unsere Leistung weiterzuentwickeln. Nicht nur Valentin hat heute ein sehr gutes Spiel gemacht, wir haben mit der starken Abwehr- und Torhüterleistung die angriffsstarken Wittlicher weit unter 30 Tore halten können. Heute fanden wir nicht wie gewohnt zu unsrem Tempospiel, haben aber im Positionsspiel überzeugt“, freute sich Nicolae.
HSG: Henrich und Leisen – Theisen, Ewen (10/3), Fabry (1), D. Schäfer, C. Schäfer, Berg (1), Nau (6/2), Witt (3), Fabry (4).
JSG: Winter – Christ (2), Hamm (4), Strauß (14/2), Thomas, Schmidt (7), Schmidtgal (5), Döpp (1).
„Wir wussten, dass uns in Wittlich ein kampfstarker und taktisch gut eingestellter Gegner erwartet. Anfangs haben wir in der Abwehr nicht den nötigen Zugriff bekommen und Noah Gierenz hat im Wittlicher Tor einige Bälle wegnehmen können. Erst eine Umstellung auf eine 5-1-Deckung mit Tim Fischer auf der vorgezogenen Position hat uns die nötige Stabilität gebracht“, befand HVV-Coach Dario Lehmler.
„In der zweiten Halbzeit entschärfte Moritz Osterburg in unserem Tor einige freie Würfe und wir hatten dadurch mehrfach die Chance, den Abstand auf vier Tore zu stellen, was uns leider nicht gelang. So blieben die Hausherren in Schlagdistanz und konnten kurz vor Schluss auf 31:31 (59.) ausgleichen. In unserem letzten Angriff behielt Leander Hahn die Nerven und tankte sich zum 31:32 (60.) durch. Den allerletzten Angriff des Spiels hatte die heimische HSG, doch Mika Wissen konnte an den Ball gelangen und uns den knappen Auswärtssieg in diesem Krimi sichern. Kompliment an meine Jungs zu dieser kampfstarken Leistung und ein Sonderlob an Andi Rosch, der das harte, aber jederzeit faire Spiel sehr gut geleitet hat; eine gelungene Ansetzung auf diesem Topspiel!“
HSG: Gierenz (2) – Schäfer (2), Gerhardy-Salas (5), Nau (6), Wünnenberg (4), Kranz, Konrad, Föhr (7), Rohring, Witt (5).
HVV: Colmi, Osterburg – Faust, Trapa (1), Hahn (7), Hainz, Weske, Fislake, Fischer (1), Matthews (2), Gereke (5), Kern, Klein, Wissen (10), Mayer (6).
Wittlich ließ die Gastgeber nach dem Wechsel zunächst nicht weiter davonziehen, konnte aber auch den Abstand bis 26:19 (36.) nicht weiter verkürzen. Doch dann gingen den Gästen zunehmend die Kräfte aus und über 28:19 (37.) zogen die Saarländer auf 33:24 (42.) davon und es folgte die nächste Auszeit der Eifelaner, die ihre Wirkung nicht verfehlte. Mit drei Treffern in Folge zwang das Leyendecker Team jetzt die Gastgeber beim 33:27 (45.) zur Auszeit und die hatte zur Folge, dass am Ende der klare und letztlich ungefährdete klare 38:29 Gastgebersieg am Ende auf der Anzeigetafel stand.
„Leider war die Wurfquote heute sehr schlecht, die Abwehr hatte immer wieder einmal Aussetzer, wo wir nicht mitgedacht oder geschlafen haben. Im Angriff wurden uns einige Pässe abgefangen und so gewann die bessere Mannschaft auch verdient. Dennoch haben wir über lange Strecken eine gute Mannschaftsleistung gezeigt, bei der wir aber immer wieder Fehler machten und die sich mit guten Momenten abwechselten. Schade dass wir diese guten Momente nicht über 50 Minuten halten konnten, aber die guten Phase haben Spaß gemacht und letztlich ist es Schade, dass die Saison so langsam zu Ende geht und wir die Konstanz nicht abrufen können. So gewinnt am Ende die Mannschaft, die über 50 Minuten ein gutes Spiel gezeigt hat und nicht nur phasenweise“, sagte Leyendecker.
HSG: Meier, Hoffmann – May, Wildt (2), Möller (1), Pilsner (7/1), Ambrosius, Rudi (2), Teusch (1), Caquelard (6), Pesch (9/2), Bungert (1).

