1. Herren: HSG Wittlich - TuS Weibern 29 : 30 (16:14)

HSG-Männern mit äußerst unglücklicher Niederlage
Nach dem kurzfristigen Rücktritt von Michael Göbel und Uwe Könen wäre Wittlichs Interimstrainer Rene Wingels in der Rheinlandliga fast ein Einstand nach Maß gelungen. Am Ende kam aber eine „kuriose“ Niederlage mit 29 : 30 (16:14) Toren beim TuS Weibern zustande. In den aufregenden Schlusssekunden scheiterte zunächst Weibern mit einem Fehlwurf, ehe der HSG im direkten Gegenzug der 30:30 Ausgleich gelang.

Die Schiedsrichter erkannten den Treffer zunächst an, doch dann wurden sie vom Zeitnehmertisch informiert, dass angeblich bereits vor der Weiberner Aktion ein Team-Timeout des TuS eingelegt worden war. Letztlich wurde der Ausgleichstreffer annulliert. Trotz der Niederlage war Wingels mit der Leistung seines Teams zufrieden. Im Tor überragte Igor Hergeth mit 40 Prozent gehaltenen Bällen. Marvin Link führte auf der Mitte klug Regie und belohnte sich selbst mit fünf Treffern. Auch die Formkurve von Chris Stelmach zeigte wieder nach oben. „Bedanken möchte ich mich bei unseren Zuschauern, die das Spiel in Weibern für uns zum Heimspiel gemacht haben und bei den beiden ehemaligen Trainern Göbel und Könen für das, was sie in den letzten einundeinhalb Jahren in die Mannschaft investiert haben“, erklärte Wingels, der bis Saisonende Interimstrainer bleibt, dann aber wieder selbst aufs Feld zurückkehren will. Für die HSG spielten Hergeth und Christophel im Tor, Nabakowski (2), J. Praeder (1), M. Link (5), Rudolphi (1), Kraeber (2), S. Praeder (6), Stelmach (10/1), Plein (1), C. Link.

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